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Wir sind Eltern – Geburtsbericht & Lebenspläne & was alles so schief gehen kann

Nun hat es zugegeben doch einige Wochen noch gedauert – Liam erblickte am 29.07. mit 1870 Gramm das Licht der Welt – bis ich nun dazu komme, die Geburt zu verarbeiten und meine Gedanken und Gefühle dazu mit euch zu teilen. Und es ist vielleicht einer der für mich persönlichsten Beiträge, gerade weil so viele positive aber auch negative Emotionen damit verbunden sind. Denn Schwangerschaft ist das was passiert, während man andere Pläne hatte. Und während Corona auch passiert ist. Und angefangen hat der ziemlich lange und harte Weg für uns viel zu früh, in Schwangerschaftswoche 29. Als ich aufgrund meiner Plazenta Preavia Totalis mit Vorwehen und ersten Blutungen in die Uniklinik eingeliefert wurde…

Dort angekommen wurde ich erst mal an Wehenhemmer gehängt und bekam die Lungenreife-Spritze. Für mich ein kompletter Schock, war ich doch noch längst nicht so weit, so früh schon Mama zu werden. Wir hatten doch eigentlich noch bis 13.09. Zeit. Ich stand ziemlich unter Schock. Und verbrachte fast volle 2 Tage im Kreißsaal, wo ich permanent am CTG hing und alle halbe Stunde jemand reinkam. Alle waren bereit, sofort einen Notkaiserschnitt durchzuführen. Zum Glück konnte aber die Geburt noch hinausgezögert werden. Und ich lag mit meiner Plazenta Preavia Totalis insgesamt 2 1/2 Wochen erst mal im Krankenhaus zur Beobachtung. Leicht war das nicht, vor allem die ersten Tage vergingen quälend langsam, zumal ich kaum Besuch bekommen durfte, Corona sei dank. Ich telefonierte viel und ich weinte viel und ich hatte Panikattacken. Nach diesen 2 1/2 Wochen wurde ich wieder nach Hause entlassen. Nur um 2 Tage später wieder mit neuen Blutungen im Krankenhaus zu liegen. Dieses Mal bis zur Geburt. Angepeilt wurde SSW 37. Das wären 8 1/2 Krankenhaus insgesamt gewesen. Bei einer Plazenta Preavia Totalis wird immer planmäßig spätestens bei 37 + 0 ein Kaiserschnitt durchgeführt. Ich habe mir aber sagen lassen, dass es fast niemand bis dahin schafft. Das erste und wichtigste Ziel ist also erst mal 34 +0, dann ist die Lungen- und Organreife i.d.R. abgeschlossen und das Baby würde nur noch Gewicht zunehmen. Es kam bei mir aber immer wieder zu Blutungen, sodass ich irgendwann mit der höchsten Dosis Wehenhemmer permanent an Geräten hing, 2 x am Tag CTG bekam und ansonsten mein Zimmer nicht mehr verlassen konnte. Das war schlimm. Was mir ein wenig half war, dass ich bei beiden Aufenthalten wahnsinnig nette Zimmernachbarinnen hatte, die im Laufe der Zeit zu Vertrauten und Mitleidenden wurden. Davon abgesehen war aber selbst duschen gehen ein Privileg und wurde zum Kraftakt, weil das Wehenhemmergerät immer mit dabei sein musste.

Wir schafften es bis Woche 33 + 3, dann hörte es nicht mehr auf zu bluten und mir wurde morgens dringend geraten, die Schwangerschaft jetzt schon zu beenden. Heute noch. Bevor es zur Plazentaablösung kommt und dann jede Minute zählt. Ich war noch gar nicht so weit. Rico war gerade in Hamburg und konnte nicht da sein. Also war meine Mama mit im Kreißsaal bzw. im OP. Da ja bei der Plazenta Preavia Totalis eine normale Entbindung nicht möglich ist, konnte ich mich zumindest auf diese Tatsache schon sehr früh einstellen (mein Frauenarzt stelle die Plazenta Preavia bereits in Woche 20 fest, es folgte ein Sport- und Beschäftigungsverbot). Das Schlimmste waren dann tatsächlich die Spritzen in das Handgelenk und in den Rücken, es war aber im Nachhinein betrachtet aushaltbar. Und dann ging es auch schon los. Ich habe weder gesehen, noch gemerkt, wie der Schnitt in der Bikinifalte durchgeführt wurde. Aber ich merkte drei mal einen sehr festen Druck auf dem Bauch, den Druck, wenn ein Baby aus dem Bauch regelrecht rausgedrückt wird. Aber auch das war aushaltbar. Und dann hielt mir die Hebamme Liam auch schon vors Gesicht zum Anschauen und mehrere durcheinander rufende Stimmen mir fremder Menschen gratulierten mir. Ich war einfach überfordert und überwältigt und nicht sicher ob ich lachen oder weinen soll. Da war er, gesund aber wahnsinnig zerbrechlich. Dann wurde er auch schon in den Nebenraum gebracht, untersucht und bekam eine Sauerstoffmaske aufs Gesicht. Innerhalb von 20 Minuten wurde ich währenddessen wieder zugenäht und durfte dann im Anschluss noch mal kurz zu ihm, seine kleine Hand berühren und ihn ansehen. Auf die Brust legen und kuscheln entfiel, da er das Wärmebett und die Zugänge benötigte. Erst am nächsten Tag konnte ich wieder aufstehen und das erste Mal zu ihm. Von da an waren Rico und ich jeden Tag bei ihm, erst auf der Intensivstation, dann auf der Kinderstation. Wir sahen ihn jeden Tag Fortschritte und auch Rückschritte machen. Ich weinte wieder viel und machte mir Sorgen und pumpte alle 3 Stunden Milch ab (auch nachts), die ich mit ins Krankenhaus brachte. Wir mussten so lange gemeinsam stark sein, sowas hatte ich bis dahin noch nicht in meinem ganzen Leben. Es war immer wunderschön, ihn zu sehen und immer wieder schlimm zu gehen. Wir durften aufgrund der Corona-Beschränkungen nie zu zweit zu ihm, immer abwechselnd, also saß immer einer draußen vor der Station und wartete. Sinn und Unsinn einzelner Maßnahmen seien mal dahingestellt. Nach insgesamt 4 1/2 Wochen war Liam endlich ohne Magensonde, ohne Sättigungsabfälle, konnte seine Temperatur halten und durfte mit uns nach Hause. Wir waren unendlich glücklich , dass jetzt auch für uns endlich ein normales Familienleben beginnt. Aber ich hatte auch viel Angst. ob wir das schaffen. Ob Liam stabil genug ist und ob wir ihn zum Füttern überhaupt wach bekommen. Mittlerweile hat Liam 3200 Gramm und entwickelt sich sehr gut und langsam kommt ein wenig das Vertrauen in das eigene Glück zurück, das ich gefühlt verloren habe in all der Zeit im Krankenhaus. Verarbeiten tue ich noch heute, wie schlimm diese Schwangerschaft und diese Wochen für mich waren. Dass eine Geburt und eine Schwangerschaft so einfach nicht sein sollte, nicht sein dürfte. Warum alles zusammenkam an Schwierigkeiten und Worst Case Momenten, was zusammen kommen konnte. Manchmal bin ich immer noch traurig wegen allem was war. Und manchmal bin ich unfassbar wütend auf das Leben und auf alles und jeden und dass ich um so viele schöne Momente im Zusammenhang mit einer Geburt und Schwangerschaft gebracht wurde. Wochenbett entfiel. Kuscheln entfiel. Erste glückliche Fotos im Kreißsaal entfielen und die Geburt gemeinsam mit meinem Verlobten entfiel. Es war einfach alles schlimm um ehrlich zu sein. Ich musste nur durchhalten und irgendwie funktionieren.

Letzten Endes wurde alles gut. Liam ist gesund, ich verheile, wir haben weder Blutkonserven noch Antibiotika gebraucht. Aber ob ich noch mal nach all dem schwanger werden würde… Vermutlich nicht. Ein zweites Mal schaffe ich das nicht. Ich bin einfach nur glücklich, Liam jeden Tag größer und fitter werden zu sehen, ihn bei uns zu haben und so viel Familienzeit wie möglich zu haben. Im Nachhinein war es all das wert für die Liebe, die ich für ihn empfinde.

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Welche Trendteile ihr diesen Herbst im Kleiderschrank braucht

Ihr Lieben,

eigentlich seit Beginn dieses Blogs veröffentliche ich regelmäßig Trendguides für die jeweils neue Saison – mit zusätzlichen Tipps, wie ihr sie am besten stylt. Und auch wenn ich jetzt mit Baby etwas eingespannter bin, versuche ich dennoch immer ein wenig up to Date zu bleiben und liebe es, die neuesten Trends zu entdecken und die Online Shops nach neuen Lieblingsteilen zu durchstöbern. Was diesen Herbst auf uns zukommt? Viel Oversize-Schnitte, Leder kombiniert mit Cozyness und der Dauer-Brenner Überhemd…

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Reisetipps & Fernweh Erinnerungen – Mykonos, Griechenland

Hallo ihr Lieben,

hin und wieder – und besonders jetzt, wo ich im Krankenhaus alle Zeit der Welt hatte – scrolle ich auch gerne mal wieder durch alte Urlaubsfotos und Erinnerungen unserer vergangenen Reisen. Und ab und zu stoße ich dabei auch tatsächlich auf Fotos, die ich gar nicht mehr so präsent hatte, aber die mich auf den zweiten Blick begeistern und faszinieren. Und da gerade mit den ersten Lockerungen viele von euch wieder nach Griechenland fahren (wollen), habe ich eine Art Ergänzung zu meinem Reisebericht über Mykonos für euch zusammen geschrieben. Mit Tipps rund um die besten Beachclubs und weiteren Erlebnisse und Ideen für eure perfekte Mykonosreise…

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Die perfekte Gesichtspflege für den (Spät)Sommer

Hallo meine Lieben,

auch wenn der Hochsommer sich so langsam ja dem Ende neigt und wir nicht mehr bei 37 Grad schwitzen müssen, ist es dennoch wichtig, auch weiterhin viel zu trinken – eine Sache, die mir persönlich leider oft wahnsinnig schwer fällt – und die Haut besonders gut zu pflegen. Außerdem wollen wir ja auch die Sommerbräune aus den letzten Tagen noch ein wenig länger behalten. Wie das am besten geht und welche Gesichtspflege eure Haut im Sommer am meisten braucht? Meine ganz persönlichen Tipps und Favorites…

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Outfit: Vogue Pullover & Leder Bermudas – Frankfurt

Huhu ihr Lieben und einen schönen Start in den Tag!

Shorts sind zurzeit einfach angesagt wie nie. Egal ob aus Leinen, Leder oder in Form von bequemen Radlerhosen. Aber wie kombiniere ich welche Shorts am besten und was geht so gar nicht? Heute gibt´s darum im Outfitpost einige Tipps und die ein oder andere Stylinginspiration…

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Shorts sind gerade im Sommer eine tolle Alternative zu Kleidchen oder langen Hosen. Damit sie aber nicht billig wirken, sondern auch am Abend oder vielleicht sogar im Büro gut aussehen, gibt es einige No-Go´s in der Kombination und jede Shorts verträgt andere Kombinationen gut.  „Outfit: Vogue Pullover & Leder Bermudas – Frankfurt“ weiterlesen

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Outfit: Hemdkleid & Boho Sandalen – Wiesbaden

Hallo ihr Lieben und einen schönen Abend!

Lange Zeit hatte ich eigentlich nicht ein Hemdkleid im Kleiderschrank. Viel zu bieder und spießig und irgendwie war das auch gar nicht so mein Stil. Dachte ich jedenfalls, bevor diese vielen tollen Modelle davon in die Läden kamen, die es zurzeit so zu kaufen gibt. Und ich habe gemerkt, wie praktisch und vielseitig solche Hemdkleider sein können. Perfekt für die Arbeit – na gut, vielleicht nicht mit dem Hemdkleid aus dem heutigen Outfitpost -, für Dinnerdate oder auch zum lässigen Überwerfen über den Bikini im Urlaub. Und das Beste ist: An kalten Tagen könnt ihr einfach eine Hose dazu kombinieren und das Hemdkleid lässig im Oversizelook stylen.  

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Ausflugstipps rund um den Rhein – Rüdesheim Ringtour, Wiesbaden und Frankfurt

Hallo ihr Hübschen,

nachdem ich vor Kurzem ja bereits einige Ausflugstipps rund um die Moselregion hier zusammengeschrieben habe,  geht es heute weiter mit spannenden oder auch erfrischenden Kurztrips. Dieses Mal gehts nach Rüdesheim – inklusive Schiffstour, Sessellift und Weinerlebnis, sowie mit der Familie nach Wiesbaden und Frankfurt…

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How to Style: Die schönsten Key-Pieces in der Schwangerschaft

Ihr Lieben,

nun geht es schon in den Endspurt meiner Schwangerschaft – was aber auch daran liegt, dass ich durch meine Plazentageschichte schon früher entbinden muss / werde. Bisher habe ich es eigentlich ziemlich gut auch ohne Umstandsmode durch die Schwangerschaft geschafft, aber gerade jetzt gegen Ende wird es dann doch eng. Selbst mit Wallawalla-Kleidern und Stretchröcken. Trotzdem würde ich behaupten, braucht es nicht allzu viele Teile und teure Investitionen für Kleidungsstücke, die ihr dann doch nur eine kurze Zeit im Leben tragt. Die wichtigsten schönen! Key-Pieces und wo ihr sie am besten bekommt habe ich deshalb im heutigen Blogpost mal zusammengetragen… (*Werbung da Markennennung)

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Shopping Haul und die Essentials für´s erste Baby, die besten Shops & erste Babyeinrichtung

Hi ihr Lieben,

Gerade für solche „Shopaholics“ – zumindest hin und wieder – wie mich fängt die Herausforderung mit dem ersten Baby erst richtig an. So fühle ich mich momentan noch gnadenlos überfordert mit den einfachsten Fragen: Wie schläft so ein Baby? Beistellbett? Moseskorb? Eigenes Bett? Nestchen? Auf den Eltern? Hilfe! Und was da rein? Schlafsack? Pucktuch? Schlafanzug? Ihr merkt, alles nicht so leicht. Und ich könnte das Ganze beliebig fortführen mit der Wahl des richtigen Kinderwagens und der richtigen Tragemöglichkeit für unterwegs. Wofür wir uns jetzt entschieden haben – und wie ihr auch ohne Babyzimmer und mit kleiner Wohnung alles Notwendige unterbekommt, erzähle ich euch im heutigen Post. (Unbezahlte Werbung, da Verlinkung).

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Outfit: Strandtunika & Bambustasche – Mainzer Sand

Hallo ihr Lieben,

wir waren vor einigen Wochen mal wieder ein wenig Outfits shooten, dabei bin ich ja eigentlich auch immer auf der Suche nach neuen Shooting-Locations im Rhein-Main-Gebiet. So sind wir dann auch vor Kurzem durch die liebe Hannah Meinhardt (unsere Hochzeitsfotografin) auf das wunderschöne Naherholungsgebiet Mainzer Sand gestoßen. Manchmal kann Erholung und Kurzurlaub eben so nah sein, wenn wir nur die Augen offen halten.

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Balearic Garden – Mehr Ibiza Feeling für euren Balkon und Garten

Ihr wollt es euch im Sommer auch zu Hause und trotz Corona-Maßnahmen schön wie im Urlaub machen? Ihr träumt von Ibiza, Mallorca, Strand und Beachbars? Dann holt euch das Gefühl doch einfach auf euren Balkon oder in den eigenen Garten! Wie das günstig und schnell geht und was ihr dafür braucht, verrate ich euch im heutigen Blogpost…

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Unser Paarshooting mit Hannah Meinhardt & einige Gedanken zu unserer kleinen Familie

Hallo ihr Hübschen,

nun läuft so langsam der Countdown, bis wir Eltern werden. Ich habe das Ganze immer noch gar nicht so richtig verarbeitet, geschweige denn, dass ich mich tatsächlich super darauf vorbereitet fühlen würde, Mama zu sein. Manchmal fühle ich mich selbst noch so unreif, dass die Vorstellung, die komplette Verantwortung für einen winzigkleinen Menschen zu haben, absolut seltsam und unwirklich ist. Jetzt wo dieser Beitrag online geht, sind es maximal noch 4 1/2 Wochen bis unser Kleiner per Kaiserschnitt geholt wird. Und wir versuchen bis dahin durchzuhalten, wenn auch leider im Krankenhaus. Umso schöner war es und umso glücklicher bin ich, dass wir vor einigen Wochen noch unser Kennenlern- und „Minibabybauch-Shooting“ mit unserer Hochzeitsfotografin Hannah Meinhardt machen konnten…

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