Teil I Reisebericht Sardinien oder „Wie es ist jeden Morgen im Paradies aufzuwachen“

So meine Hübschen…

kommen wir nun endlich zu dem schon lange im Voraus angekündigten Reisebericht über meinen Sardinien-Urlaub. Leider ist mein Bericht so lange geworden, dass ich beschlossen habe, ihn lieber zu unterteilen, da ich eben möglichst genau erzählen und Tipps geben wollte zu diesem wunderschönen Reiseziel. Damit ihr auch die Ortsbeschreibungen mitverfolgen könnt, habe ich euch mal eine Karte angehängt. Ich verrate vorab so viel: Es war traumhaft, perfekt und jeden Morgen stand ich schon früh auf dem Balkon, hielt meine Nase in den von Meerduft versetzten Wind und war mir ziemlich sicher: So muss es sein, wenn man jeden Morgen im Paradies aufwacht…

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Tag 1) Ankunft im Grand Hotel Smeraldo Beach

Der erste Tag begann für uns eigentlich recht entspannt. Unser Flug ging am Mittag von Hahn aus, mit dem Boarding verlief alles problemlos und wir hatten das Glück, eine ganz liebe Sitznachbarin im Flugzeug zu haben. Meine Mama wollte nämlich unbedingt am Gang sitzen, ich am Fenster. Und zwischen uns blieb dann noch der Platz für Undine, eine symphatische Heidelberger Fremdenführerin, welche des Öfteren schon in Sardinien war (ihr Mann leitet dort Wandertouren über wandermit.com) und uns ein paar Tipps geben konnte. Nach 1 Stunde und 50 min. landeten wir dann auch schon heil in Alghero.

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Dort schnell das Auto an der Hertz-Station abgeholt und losgefahren. Auch wenn die Orientierung nicht übermäßig schwer war, war ich dennoch sehr dankbar für das mitgeschleppte TomTom. Von zu Hause aus sah die Strecke von Alghero zur Baja Sardinia ziemlich harmlos aus. War sie aber nicht mehr, als wir sie tatsächlich fuhren. Zur Orientierung: Algheor liegt im Westen der Insel, wir waren im Osten bei Arzachena. Die Strecke führte uns 2 1/2 Stunden quer durch die Pampa, in der es nichts zu sehen gab, außer Bergen, riesigen Weideflächen, Serpentinenstraßen und allen paar Km ein Bauernhäuschen. Und Baustellen. Um Alghero herum sogar sehr viele. Und natürlich begann unser Urlaub mit richtigem Mistwetter. War ja aber klar. Undine wunderte sich darüber, ich nicht. Ich wusste ja woher es kam… (wer es nicht gelesen hat: Es gibt da diese eine Grundregel, die besagt, dass egal wohin ich reise, am ersten Tag immer schlechtes Wetter ist). Und so wunderte es auch nicht, dass die Fahrt in unserem süßen winzigen eierschalenfarbenen KIA von etlichen Blitzen und Hagel begleitet war.

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Am Hotel angekommen hat der Regen dann allerdings den Dienst versagt, sodass wir trocken unser neues Heim für die nächsten 7 Tage besichtigen konnten… Wenn wir nicht auffallen wollten, ging das jedoch irgendwie daneben. Als wir ankamen, kam meine Mama zu dem Schluss, dass wir unbedingt doch lieber ein Zimmer mit Meerblick haben sollten. Wir hatten aber von zu Hause aus nur ein Standardzimmer gebucht. Nachdem also unsere Koffer in unser Zimmer (natürlich ohne Meerblick) gebracht wurden, ging es direkt wieder zur Rezeption, an welcher sogar viele richtig gut Deutsch sprachen und ließen uns ein anderes Zimmer zeigen. Für einen Aufpreis haben wir dieses dann auch bekommen, mit seitlichem Meerblick. Unser Glück war, dass das Hotel nur halb ausgebucht war und dass deshalb alles sehr unkompliziert und schnell von Statten ging. Den Ruf als verrückte Deutsche hatten wir aber sicher schon zu diesem Zeitpunkt in der Tasche. Gegen Abend klarte es dann auch noch etwas auf an der Baja Sardinia und so war uns am Abendessenstisch schon ein wunderschöner Sonnenuntergang vergönnt.

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11 Gedanken zu “Teil I Reisebericht Sardinien oder „Wie es ist jeden Morgen im Paradies aufzuwachen“

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