Teil II Reisebericht Sardinien oder „Wie es ist jeden Morgen im Paradies aufzuwachen“

Herzlich Willkommen, meine Lieben…

zum 2. Teil meines Sardinien-Reiseberichts. In diesem Part dreht sich alles um Gegensätze. Wir entdecken die Costa Smeralda mit Porto Cervo, wo sich die Reichen und Schönen die Klinke in die Hand geben und ihr Yachten „parken“ und wir sehen ein noch sehr ursprüngliches einfaches Bergdorf. Und dieses Mal haben wir auch mehr Glück mit dem Wetter…

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Tag 2) Porto Cervo und San Pantaleo

Der 2. Tag begann mit einem (leider etwas spärlichen) Frühstück und viel Kaffee. Der Strand war noch fast komplett leer (wie übrigens fast unsere gesamte Reisezeit; Zitat meines Papas: „Waren da auch andere Urlauber?“) und so setzten wir uns einfach gemütlich an einen Felsen an der hoteleigenen Bucht und genossen erst einmal so richtig die zaghaften Sonnenstrahlen am Morgen und das leise Rauschen des Meeres. Die Temperatur war genau richtig, schließlich waren wir auch schon ziemlich früh aufgestanden. So bot sich dann auch morgens vom Aussichtspunkt nahe des Hotels ein atemberaubender Blick auf die im Sonnenaufgang liegenden Buchten und Felsen.

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Gegen Mittag ging es dann in das nicht weit entfernte kleine Bergdorf San Pantaleo. Mit vielen alten Häuschen und vermutlich noch mehr tollen farbenfrohen Blumen wartet dieser Ort auf. Der kleine Dorfplatz mit schöner und vor allem gepflegter einfacher Dorfkirche hatte es uns besonders angetan, weshalb wir dort auch einige Zeit verbrachten. Laut Reiseführer sind hier abends vor dem Feierngehen oft auch die Urlauber aus Porto Cervo anzutreffen, das haben wir jetzt nicht überprüft, glauben wir aber auch so. Es ist wirklich sehr gemütlich und einfach und ein schöner Kontrast zum Prunk in Porto Cervo. In dem Dörfchen selbst gibt es eigentlich nicht viel zu sehen und man ist anfangs schon auch ein wenig enttäuscht, was denn daran Kult sein soll. Deshalb nicht verzagen, sondern erst mal Auto parken, aussteigen und die schmalen Gässchen erkunden, dann stößt man schon bald auf den Marktplatz und die umliegenden Häuser voller Blumenranken. Aber gut, wie das in Bergdörfern so ist, irgendwann zog es dann bedrohlich zu und wir beschlossen den Rückzug Richtung Costa Smeralda anzutreten.

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In Porto Cervo residieren die Schönen, Reichen und Ganz-schön-Reichen und parken ihre Roll Royce einfach wo es ihnen gefällt. Dementsprechend hoch waren die Erwartungen, welche wir an diesen Ort hatten. Wir haben ein Paradies aus Stränden, Yachten und Glamour erwartet. Gefunden haben wir eine Retortensiedlung, welche zwar hohe Preise verlangte, jedoch nicht viel zu bieten hatte. Muss man meiner Meinung nach nicht unbedingt gesehen haben. An der Costa Smeralda selbst gibt es wohl viele wunderschöne Strände, diese sind jedoch meist ein wenig knifflig zu erreichen, sodass wir es vorzogen, lieber an unserem Strand noch ein wenig das schöne Wetter zu genießen. Soweit so gut, ging es also schon bald wieder zurück Richtung Baja Sardinia. Wobei wir uns ein wenig verfahren haben, was im Nachhinein betrachtet großes Glück war, da wir ansonsten nie die wunderschöne strahlend weiße Stella Maris-Kirche gefunden hätten. Ich bin grundsätzlich nicht unbedingt der Kirchenfanatiker, aber sie war einfach toll anzusehen, in ihrem schlichten Weiß, der spartanischen Inneneinrichtung und dem leuchtend türkisfarbenen Dach. Die Kirche liegt etwas oberhalb in Porto Cervo und von dort hat man dann auch einen sehr schönen Blick noch mal auf den gesamten Yachthafen.

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Den restlichen Nachmittag haben wir dann an der Baja Sardinia ausklingen lassen, da wir sowohl von der Gegend als auch vom Hotel total begeistert waren. Der Vorgarten und die vielen verschlungenen Pfade in der Hotelanlage, die ganzen Pools, Treppen und kleinen Strandabschnitte – alles war sehr detailreich und liebevoll angelegt und sehr gepflegt. Ich mag vor allem gern diese Mischung aus modern und sauber und gleichzeitig auch traditionell sardisch (gut zu sehen auch auf den Hotelfotos von Teil I des Reiseberichts). Die Lage war für uns eigentlich perfekt, weil die Orte, welche ich unbedingt sehen wollte fast alle ganz in der Nähe lagen und die Strände und Siedlungen sind wunderschön in die Natur integriert. Für einen ersten Sardinien-Trip ist der Norden bzw. die Baja Sardinia, wie ich finde, eine gute Möglichkeit, viel zu sehen, tollen Strandurlaub zu machen und nicht zu teuer zu reisen. Für einen zweiten Trip würde ich dann Bosa im Westen empfehlen. Von dort erreicht man gut die mittelalterliche Stadt Alghero, die Sinis Halbinsel mit ihren Flamingos und Kulturstätten und das Unesco Weltkulturerbe „Su Nuraxi“. Den Süden würde ich vermutlich nur denen empfehlen, die nur Strand und Meer wollen, da man doch ganz schön weit weg ist von den „großen Sehenswürdigkeiten“.

Wie es mit unserer Reise weiterging und was wir noch so erlebt haben erfahrt ihr in meinem Sonntags-Post.

8 Gedanken zu “Teil II Reisebericht Sardinien oder „Wie es ist jeden Morgen im Paradies aufzuwachen“

    1. Serh schön, dass dir die Bilder gefallen. Und man muss auch echt dazu sagen, die Bilder können gar nicht wiedergeben, wie es hautnah dort aussieht. Haha ich auch 😀 Die ich im Primark extra von einer Puppe abziehen lassen, weil sie in meiner Größe nicht mehr da war 😀

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      1. das glaube ich gerne …
        Fotos, die ich in Nepal geknippst habe, geben nicht im geringesten wieder, was die Natur dort zu bieten hatte!
        hihi, das mit der Shorts finde ich super!

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