Travel Westcoast – Wichtiges vor Reisebeginn

Hallo meine Herzchen,

wie ihr wisst, steigt langsam bei mir die Nervosität vor unserer Westküsten-Rundreise in den USA. Ich bin wahnsinnig gespannt und habe momentan neben meinem Blog und meinem Vollzeit-Job noch viel zu organisieren. An Manches denkt man auch erst kurz vor knapp oder gar nicht, deswegen habe ich hier für euch mal einige Side-Facts gesammelt, an welche ihr unbedingt im Voraus denken solltet, unabhängig von den offensichtlichen Dingen wie der Buchung des Fluges und Hotels…

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Der Reisepass

Gut, die meisten von euch wissen es natürlich und denken auch daran, ich aber wurde erst durch meinen riesigen Reiseführer darauf aufmerksam, dass in den USA ein deutscher Personalausweis ungefähr genauso viel bei der Einreise wert ist, wie eine Subway-Sandwich-Card. Man kommt nicht weit. Da die Pässe auch einige Wochen dauern ist es wichtig diese rechtzeitig zu bestellen, um sicher zu gehen. Notwendig ist dafür ein Passfoto, euer Ausweis und Geld (so um die 28 EUR).

Das ESTA-Formular

Das Formular ist ausfüllbar entweder online oder auch teilweise (so haben wir es gemacht) im Reisebüro, wo man den Urlaub gebucht hat. Dort muss der exakte Name (auch Zweitnamen), Geb.-Datum, Name der Eltern, etc. angegeben werden. Auch nach Krankheiten wird im Formular gefragt. So kann nach online erfolgter Prüfung von ESTA auch unter Umständen eine Verweigerung der Einreise erfolgen. Wir jedenfalls dürfen einreisen. Ein Glück. Kleiner Tipp am Rande: Die amerikanischen Behörden verstehen da auch keinen Spaß, also lasst euch zu keinen witzig gemeinten Kreuzchen hinreißen.

Die Bezahlung/Versicherung

Grundsätzlich heißt es, in Amerika kann alles mit Kreditkarte bezahlt werden, bzw. ist dies im Gegensatz zu Deutschland dort auch so üblich. Je nach Bedarf und Reise macht es Sinn, sich eine goldene oder eben „normale“ Kreditkarte zu besorgen. Diese benötigt man zum einen ohnehin für die Miete des Autos (lautend auf den Namen des eingetragenen Fahrers), zum anderen ist bei manchen Kreditkarten auch ein Versicherungsschutz mit integriert (z.B. Auslands-Krankenversicherung, Reiserücktritt,etc.), der auch für einen  bei einem lebenden Partner gilt. Macht insofern Sinn, als dass es eben ganz schön teuer werden kann, wenn im Ausland tatsächlich mal etwas passiert, weil dort das Krankenkassen-System nicht greift. Jetzt sind wir ja auch damit schon ganz gut unterwegs, ein wenig Bargeld/USD sollte man dennoch zur Risikostreuung mitnehmen. Es kann immer mal sein, dass Bargeld benötigt wird, so z.B. auch bei Kens Tour am Lower Antelope.

Die Impf-Bestimmungen

Gut, dazu muss ich nicht viel sagen. Uns betrifft das auch nicht, da es in Kalifornien keine Impfvorschriften gibt. Generell für Urlaube ist es jedoch vorher nie verkehrt, sich über Impf-Bestimmungen zu informieren.

Das Navigationssytem

Da die meiste Zeit unserer Reise das Auto unser treuester Freund sein wird und wir viel auch in Städten unterwegs sein werden, ist ein Navi fast unumgänglich (vor allem wenn man so eine schlechte Koordination wie ich hat). In unserem Auto ist nunmal auch kein Navi installiert. Es besteht also die Möglichkeit, entweder per Handy die App „Navigon USA“ runterzuladen oder aber sein eigenes Navi mit einem Karten-Update zu versorgen, wie ich es gemacht habe.Das war nur unwesentlich teurer als die App und der Akku hält viel besser. Bei vielen Autos ist es aber auch schon drin. Generell kann man sicher auch mit Karte durchkommen, vor allem in den „ländlichen“ Gegenden, jedoch wurde uns gerade für das 6-spurige L.A. und San Francisco ein Navi empfohlen.

Netzadapter für die USA

Ganz wichtig: In den USA herrschen andere Volt-Zahlen und es gibt andere Stromanschlüsse. Heißt: Eure ganzen Ladekabel für Handy und Kamera bringen euch nichts, ohne einen Adapter. Den gibt es z.B. über Amazon schon recht günstig. Jetzt ganz kurz zum technischen: Dort gelten Voltzahlen von 110/120, bei uns stehen diese bei 220/230. Deshalb schaut am besten bei Besorgung eines Adapters auf eure Angaben auf den Ladegeräten, um sicherzugehen, dass diese auch mit 110/120 Volt arbeiten können.

Vorbestellungen für Shows

Je nachdem, was ihr auf so einer Rundreise sehen oder unternehmen wollt, ist es sicher von Vorteil, manche Dinge bereits im Voraus zu buchen. So z.B. auch Touren durch den gut besuchten Antelope Canyon oder eben einige Shows in Vegas. Wir haben uns dafür entschieden, die Cirque du Soleil – Show „Love“ von den Beatles anzusehen. Da macht es Sinn, diese schon von zu Hause aus zu bestellen, um auch wirklich Karten für den passenden Tag zu bekommen. Sicher kann man auch vor Ort noch Einiges sparen, kann dann aber das Pech haben, auf etwas weniger Beliebtes ausweichen zu müssen.

Es bleibt natürlich zu sagen, dass bis auf das ESTA-Formular und die Reisepässe natürlich auch alles in den USA selbst besorgt werden kann, wir jedoch haben uns lieber jetzt schon mal vorbereitet.

3 Gedanken zu “Travel Westcoast – Wichtiges vor Reisebeginn

  1. das sind sehr tolle Tipps für USA-Reisen! das „nervige“ an Auslandsreisen ist ja doch immer, dass jedes (Aus-) Land seine eigenen Regeln und Bestimmungen hat … da nicht den Überblick zu verlieren 😉

    mir ist beim Lesen dieses Beitrages übrigens noch die Idee gekommen, dass ich es total spannend fände mal aus einer anderen Perspektive, also deine, zu Erfahren wie du Bloggen, Fulltime-Job etc. unter einen Hut bekommst.

    liebste Grüße und schon mal guten Fluge, meine liebe Madeleine!
    ❤ Tina
    https://liebewasist.wordpress.com/

    Gefällt 1 Person

    1. Ja genau das ist echt so. Man denkt anfangs nur an das Tolle und Offensichtliche und stellt dann (hoffentlich frühzeitig) fest, dass man ja doch allerhand beachten muss, was man bei Urlaub in Europa nicht beachten muss. Eine echte Herausforderung. 😀 Danke für die Anregung, du bist spitze. Wirklich eine super Idee. Danke liebe Tina :-*

      Gefällt 1 Person

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