How to: Die Sache mit dem Zurück kehren

Guten Morgen meine Lovelys,

bevor ihr etwas Falsches denkt, heute geht es nicht um eine besondere Form der Wohnungs-Reinigung. Die Rede ist stattdessen von diesem doch häufig deprimierenden Gefühl, welches einen überkommt, wenn man nach einem wunderschönen Urlaub die Rückreise antritt. Und genau dagegen habe ich einige kleine Tipps für euch. Damit das nach Hause kommen ein bisschen leichter wird…

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Es ist Donnerstag Mittag. Ich steige ins Flugzeug und weiß: Rein theoretisch könnte ich einfach wieder aussteigen und weglaufen. Ich bin schließlich erwachsen. Doch ich tu´s nicht. So sehr es mir auch in den Füßen kribbelt. Ich bleibe sitzen. Und trauere im Stillen, dass die Zeit des verantwortungslosen Entdeckens und der Freiheit, die sich anfühlte wie ein kleines Stück Schlaraffenland, vorbei ist. Und das für länger. Mein Urlaub ist für dieses Jahr zu Ende. Mein Kopf weigert sich noch, dass er den Gedanken an Alltag, Putzen und Arbeiten ertragen muss. Aber wie das eben so ist: Das Geld für die nächste Reise muss erst verdient werden. Und wie sagte eine Postkarte mal? „Sinn des Lebens ist es, die Zeit zwischen zwei Urlauben zu überbrücken. Und wie könnte man das besser als mit dem Alltag… Damit mir der Übergang nicht ganz so schwer fällt, beachte ich folgende Tipps.

Einfach mal alles liegen lassen können

Meinen Wohnungsputz erledige ich stets vor meinen Reisen, damit es wenn ich nach Hause komme schön ordentlich ist. Natürlich verstauben die Regale und Ablagen während meiner 2 Wochen Abwesenheit und irgendwas bleibt am Ende doch immer noch liegen. Und genau das kann auch noch ein paar Tage länger liegen bleiben. Denn nichts stresst mehr, als aus einem entspannten Urlaub zurück zu kommen und sich direkt an Putzen und Ordnen zu stürzen (Das Gleiche gilt auch für die Post und für Mails). Damit wäre dann so ziemlich die ganze Erholung gleich wieder dahin. Lieber erst mal in Ruhe ankommen.

Zu Hause eine Wohlfühloase schaffen

Jede Rückkehr fällt leichter, wenn sie einen Ort als Ziel hat, an welchem man sich wohlfühlt. Erst einmal ein paar duftende Kerzen aufstellen und einige gemütliche Lampen anschalten und es ergibt sich gleich ein viel entspannenderes Bild. Und in eine kuschelige Decke auf die Couch kuscheln kann ziemlich gut über so manchen Blues hinweg trösten.

In Erinnerungen schwelgen

Womit könnte man sich besser und schöner in Urlaubsstimmung versetzen lassen, als wenn man seinen Lieblings-Cocktail aus einem Vegas-Glas trinkt und dabei Bilder von den Stränden des Highway No. 1 ansieht. Wenn man dabei dann an das Erlebte zurück denkt, kann man den Urlaub direkt nach Hause ins Wohnzimmer holen.

Ausgehen statt Trübsal blasen

Den vielen schönen Momenten nachtrauern muss man nicht, wenn man sich auch zu Hause in seiner Umgebung Action schafft. Ich treffe mich dann gerne mit Freunden, gehe schick essen oder shoppen. Oder warum nicht mal einen Ausflug ins nicht weit entfernte Heidelberg (oder andere schöne Stadt) machen? So hat man zwischen dem Alltagstrott immer wieder schöne Momente, in denen man rauskommt und auf welche man sich freuen kann. Denn Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude.

Wie macht ihr das nach Reisen? Wie lebt ihr euch schnell wieder zu Hause ein?

2 Gedanken zu “How to: Die Sache mit dem Zurück kehren

  1. liebe Madeleine, mit deinem Beitrag sprichst du für mich eine Erfahrung an, die ich nach meiner Nepalreise Anfang des Jahres, gar nicht so leicht verdauen konnte …
    deine Tipps finde ich gut und hilfreich. es hatte bei mir fast 2 Wochen gedauert, bis ich die Reste meines Reisegepäcks ausgepackt hatte … für meine Erinnerungen brauchte ich allerdings noch etwas mehr Zeit – es tat irgendwie zu weh, mir die Fotos anzusehen, wenn ich nicht mehr dort sein konnte … inzwischen liebe ich es aber in diesen Erinnerungen zu schwelgen.sie machen Lust auf mehr, auf wieder wegfliegen und neues erkunden 🙂

    ❤ Tina
    https://liebewasist.wordpress.com/

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    1. Wie schön, dass es noch mehr Menschen bzw. Reisende mit diesen Problemen gibt. Wow, 2 Wochen ist schon eine verdammt lange Zeit. Reisen ist für mich auch faast so etwas wie Sinn des Lebens und der einzige Trost besteht oft darin, dass die nächste Reise (hoffentlich) nicht mehr allzu weit weg ist. Auf dass du auch schon bald wieder Neues erkundest 🙂

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