Reisebericht Grand Canyon – Joshua Tree N.P. / Westküste USA

Huhu meine Cuties,

über unseren Aufenthalt in Los Angeles habt ihr ja nun schon Einiges gehört. Ebenso wie über unser Start-Chaos, was natürlich auf keiner guten Reise von mir fehlen darf. Heute geht es weiter mit meinen Erfahrungen und Erlebnissen auf dem Weg von Los Angeles zum Joshua Tree N.P. sowie der Weiterreise zum Grand Canyon… Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

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Los Angeles – Joshua Tree

Nachdem wir Hermosa am Nachmittag verlassen haben, machten wir uns von dort auf den Weg zum Joshua Tree N.P. Zugegebenermaßen kein Ort, den ich zwingend sehen wollte, aber die Strecke zum Grand Canyon wäre einfach zu weit gewesen, um sie komplett durch zu fahren. Ein gutes Stück mussten wir zuerst über die sechsspurige Autobahn bei L.A. und ich habe den dumpfen Verdacht, dass dort etliche Trucks ihre Reifen verloren haben und niemand sie je wegräumte. Es war kein schönes Fahren und dementsprechend genervt und pessimistisch war Torstens Stimmung. Wenn das jetzt die ganze Reise so weiterginge… Nach ca. 1 1/2 Stunden Fahrt erreichen wir: Das Nichts. Es ist tatsächlich genau wie in den Filmen. Es gibt endlose Weiten, ohne je einem Auto, Mensch oder Haus zu begegnen. An einzelnen Stellen stehen viele viele Briefkästen und ich frage mich langsam, wo zum Teufel so viele Menschen leben sollen. Die endlosen Straßen führen uns durch einige kleine Orte, an denen die Zeit vor über 100 Jahren stehen geblieben schien. Und einer davon ist Twenty Nine Palms, wo unser Hotel steht. Tatsächlich sehen wir aber nicht eine einzige Palme, was mich ziemlich irritiert. Da es noch hell ist, beschließen wir uns direkt auf den Weg zum Nationalpark zu machen. Dieser ist nicht weit entfernt und schön übersichtlich. Wir kaufen direkt am Eingang einen Annual Pass, der sich mit 80 USD bereits nach unserem 3. Parkbesuch in den USA lohnt. Im Park selbst können wir alle schönen Punkte einfach mit dem Auto anfahren und wann immer es uns gefällt, bleiben wir stehen und genießen die Landschaft. Wir stoßen auf einige der namensgebenden Joshua Trees und auf jede Menge nicht zu hohe Felsen, welche sich perfekt erklettern lassen (sehr zu Torstens Freude). Allgemein muss ich sagen, würde ich nicht extra für den Park nach Amerika fliegen. Kommt man aber ohnehin dort vorbei, sollte man sich die Joshua Trees und die tolle Aussicht vom Keys View nicht entgehen lassen.

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Joshua Tree N.P. – Grand Caynon

Morgens gibt es erst mal Frühstück in unserem Hotel. Haben wir zuvor noch bereut, uns jeden Tag aufs Neue selbst versorgen zu müssen, waren wir danach dankbar, nicht jeden Tag uns von Erdnussbutter und Brioche Brötchen ernähren zu können. Continentales Frühstück ist da eher nicht so weit verbreitet… Jedenfalls ging es dann schon sehr früh für uns los, weil 5 Stunden sich eben nicht von allein fahren und wir auch gerne manchmal halten wollten. Also weiter auf der endlosen Straße. Die Route 66 dauert etwas länger, weswegen wir nur einen Teil von ihr abgefahren sind. Unterwegs gab es einen Stopp in Kingman. Den Tipp hatte ich aus dem Reiseführer und eigentlich war es wirklich ganz hübsch mit dem alten typischen 50ies Diner, den passenden Autos und einer alten Lok. Orte wie dieser leben eigentlich von dem Mythos um die alten Zeiten mit Truckerläden und Jukeboxen. Seligman gefiel mir nicht so gut, dort gab es lediglich ein paar alte Überreste aus der Zeit des wilden Westen.

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Also ging die Fahrt schnell weiter und wir waren gegen Mittag am Grand Caynon. Und dieser war absolut umwerfend und unbeschreiblich. Bilder können gar nicht zeigen, wie gigantisch diese Schlucht aussieht. Die Steine leuchten in tiefrot bis fast lila und ich knipse wie verrückt. Definitiv war das für mich eines der Highlights. Und würde ich diesen Trip noch mal machen, würde ich vermutlich noch Williams ansehen und etwas mehr Route 66 noch mitnehmen.

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8 Gedanken zu “Reisebericht Grand Canyon – Joshua Tree N.P. / Westküste USA

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