Top 8: Wie du mehr Aufmerksamkeit auf deine Beiträge ziehst

Hallo meine Cuties…

die meisten von euch sind selbst Blogger und kennen es zu gut: Man arbeitet immer an seinen Beiträgen, versucht Posts zu optimieren, guten Content zu erstellen und fragt sich „Was wollen meine Leser eigentlich und wie kann ich mehr neue Leser gewinnen“. In den Weiten von Facebook und Co. muss man herausstechen. Darum möchte ich euch heute meine Top 8 Tipps geben, wie ihr mehr Aufmerksamkeit für eure Beiträge bekommt…

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Headlines mit „Warum“, „Wie“, etc. beginnen

Ich selbst habe es in diesem Beitrag so gemacht: Mit „Wie“ angefangen. Weil es automatisch den (potenziellen) Leser neugierig macht. Es liefert scheinbar eine Lösung auf eine Frage, welche eine Vielzahl an Menschen beschäftigt oder interessiert. So habe ich selbst bemerkt, wie gut mein Beitrag zum Thema Ehrlichkeit bei Bloggern  bei euch ankam. Zudem spricht eine solche Überschrift die Neugier an. Ich selbst habe mich schon häufig dabei ertappt, insbesondere derartige Artikel anzuklicken, auch wenn ich die Blogs nicht kannte. Natürlich ist die Voraussetzung dafür, dass auch im Artikel wirklich auf die Frage eingegangen wird, sonst wird der Leser nicht wieder auf euren Blog kommen.

Mehrwert schaffen

Ja, ich kann das Wort „Mehrwert“ auch fast nicht mehr hören, weil es mittlerweile ständig verwendet wird und doch wenig aussagt. Was ich damit aber sagen will: Überlegt euch, wie ihr dem Leser helfen könnt. Löst ein Problem, mit dem sich viele rumschlagen (z.B. Tipps für Outfitposts, Geschenkideen, DIY´s,…) oder gebt interessante Infos zu noch unbekannten Themen. Natürlich wird auch gerne Persönliches gelesen, aber wer immer nur von sich selbst redet und dem Leser nichts als eigene Gedanken bietet, schafft keinen Mehrwert. Bloggen ist keine Einbahnstraße, es besteht aus Kommunikation und Austausch miteinander.

Meinungen herausfordern

Natürlich solltet ihr euch nicht mit euren Lesern „anlegen“ bzw. muss man manchmal auch einfach abwägen: „Kann ich das so schreiben“ und ist das passend, aber ansich erregt alles Aufmerksamkeit, was Meinungen herausfordert und die Gemüter spaltet. Bestes Beispiel sind Artikel wie der von Andysparkles zum Thema Instagram. Jeder von uns hat eine Meinung dazu, ob es okay ist, nur das geschönte Leben zu zeigen oder ob man wie Essena nur noch die Realität zeigen sollte. Zu Themen, zu welchen jeder eine Einstellung hat, wird es auch viel Diskussions-Stoff geben.

Persönlichkeit zeigen

Eure Leser möchten auch immer gerne mal hinter die Kulissen blicken, auf den Mensch hinter den schönen Bildern und interessanten Texten. Man möchte nicht nur den Designer-Kleiderschrank sondern auch das ganz normale Mädchen dahinter kennen lernen. Weil es symphatisch und – im Gegensatz zu den Stars – auch nahbar macht. Natürlich sollte man deswegen keinen Seelen-Striptease hinlegen, muss man doch auch überlegen, wer das alles lesen kann und dass man sich damit natürlich auch angreifbar macht. Aber ab und zu ein paar persönliche Gedanken und Erlebnisse, die vielleicht auch zum Nachdenken anregen, bringen Leben in einen Blog.

Outfits: Gute Bildqualität + ausgefallene Stylings

Es muss nicht die teuerste Spiegelreflex-Kamera sein. Wichtig ist aber ein gutes Portrait-Objektiv, welches es schon recht günstig über Amazon z.B. gibt. Gute Belichtung und eine passende Location machen schon die halbe Miete. Aber auch beim Styling sollte man ein wenig Gas geben, um sich von anderen Blogs abzuheben. Klar kann man sicher auch mit T-Shirt und Jeans gut aussehen, aber auch ich selbst musste erst lernen, dass „nur casual“ niemanden inspiriert oder zum Anklicken verführt. Normal kann jeder und hat jeder zu Hause. Natürlich sollten Outfits tragbar sein, aber als Blogger gehört auch dazu (jedenfalls für mein Empfinden, ihr dürft mir da auch gern widersprechen), etwas Ungewöhnlichere und ausgereiftere Looks zu zeigen. Und wenn man nur einige Schmuckdetails, einen tollen Spitzenbesatz am Shirt oder eine besonders ausgefallene Tasche dabei hat. Auf die Details kommt es an. So gesehen auch z.B. bei den Stylings von Melooks.

Zusammenarbeiten mit anderen Bloggern

Wie gesagt: Bloggen ist keine Einbahnstraße und man kommt nur weiter, wenn man sich mit anderen lieben Bloggern zusammentut, diese promotet, sich gegenseitig verlinkt, etc. Dann ist beiden geholfen. Es ist wie überall im Leben ein Geben und Nehmen. Man stellt sich gegenseitig Kooperationspartnern vor, gibt sich Tipps und nimmt einander zu Veranstaltungen mit. Das macht mehr Spaß und sorgt für ein dauerhaft funktionierendes Netzwerk.

Neugierde wecken

Bereits im Vorfeld könnt ihr schon mal die Neugierde eurer Leser oder Interessierter wecken, indem ihr z.B. eine kleine Sneakpeak auf Facebook oder Instagram postet, mit kleinen Details, die neugierig machen. Ebenso sollte über eurem geteilten Link ein kurzer aber aussagekräftiger Text stehen, in welchem beschrieben wird um was es dabei geht. So können die Leser mehr damit anfangen, als wenn nur ein nichts-sagender Link geteilt wird. Ich gebe zu, hier muss ich auch manchmal noch ein wenig an mir arbeiten.

Auf Plattformen aktiv sein

Letzten Endes erhaltet ihr mehr Aufmerksamkeit auf je mehr Kanälen ihr eure Artikel publiziert. Ladet eure Styles und Beiträge z.B. bei Lookbook, Stylebook oder Chicisimo hoch. So werdet ihr zum einen leichter auch bei Google gefunden, zum anderen werden so weitere auf eure Beiträge aufmerksam.

20 Gedanken zu “Top 8: Wie du mehr Aufmerksamkeit auf deine Beiträge ziehst

  1. Ein super Post mit tollen Tipps! ich versuche einige davon seit kurzem auch umzusetzen 🙂 Mal sehen wie es klappt! Aber ich glaube man lernt immer dazu und findet irgendwann seinen Stil, egal ob zum Thema Outfits oder auch Persönlichen Posts.

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    1. Es freut mich wirklich total, dass der Beitrag so gut ankommt. Und gleichzeitig der Beweis dafür, dass die Tipps tatsächlich was bringen („Eine Überschrift mit „wie“ beginnen und dem Leser einen Wert sowie eine Antwort geben). 😀

      Gerne können wir da auch demnächst mal persönlich uns ein bisschen austauschen, bin ja auch noch Neuling eigentlich. 🙂

      Viele liebe Grüße

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  2. Hallo liebe Madeleine,

    vielen dank für den guten Artikel. Oftmals ist es wirklich so, das man auch einen langen Atem beweisen muss um irgendwann wirklich „Relevanz“ durch die Leser zu bekommen. Die Zusammenarbeit mit anderen Bloggern hingegen empfinde ich bisher als eine große Schwierigkeit, da sich viele als „Insel“ betrachten und gar keine große Lust an einer Zusammenarbeit empfinden – warum auch immer.

    Viel erfolg weiterhin mit deinem Blog,
    Gruß André

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    1. Oh ja wem sagst du das?! Das erste Jahr verlief teilweise doch sehr frustrierend. 😀 Da muss man durchhalten. Es ist zugegebenermaßen nicht ganz einfach eine Zusammenarbeit zu starten, bin da gerade am ausprobieren und kann hoffentlich demnächst die ersten Ergebnisse aus so einer Zusammenarbeit zeigen.:) Vielen lieben Dank, wünsche ich dir auch

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  3. super Beitrag, meine Liebe 🙂
    versuche deine Tipps auch selber immer so gut es eben möglich ist, umzusetzen!
    gerade am Anfang habe ich mich mit Meinung äußern und Persönlichkeit zeigen noch recht schwer getan, weil man doch eher geneigt ist, mit dem Strom zu schwimmen … mit der Zeit ist man aber auch dazu bereit und merkt, dass man auch im Strom seine Meinung äußern und Persönlichkeit zeigen kann 🙂

    ❤ Tina
    https://liebewasist.wordpress.com/

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    1. Ja da hast du absolut Recht. Einerseits will man ja nie irgendwo anecken (Stichwort Shitstorm) aber andrerseits macht gerade das manchmal Beiträge so erfolgreich: Wenn jeder eine Meinung zu etwas hat ergibt es eben immer noch mehr Austausch wie bei einem Thema was allen zu egal ist um eine Meinung zu haben.:)

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  4. Ein wirklich guter Artikel !
    Ich habe langsam diese „Tipps für mehr Reichweite“ oder ähnliches satt, in denen jedes Mal das gleiche steht wie „Kommentiert andere Blogs“ und „postet regelmäßig“ – du bist in das Thema ein bisschen tiefer eingegangen und hast nicht nur diese typischen sachen geschrieben, die ich inzwischen auswendig kann 😀
    Vielen Dank dafür ! :))

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    1. Dankeschön,das freut mich. Das stimmt allerdings. Mir ging es imArtikel auch weniger darum, Follower zu bekommen, sondern vielmehr überhaupt erst mal neue Leser auf den Blog aufmerksam zu machen.Die üblichen Tipps kennt ja auch jeder.:)

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