How to: Shooting-Posen für Fashionblogger

Hey meine Hübschen,

Zu jedem Modeblog gehören gute Outfit-Bilder, welche vor tollen Locations geshootet werden. Das wurde ja eigentlich schon zur Genüge erläutert. Mit welchen Posen ihr euer Outfit dann perfekt zur Geltung bringt, erfahrt ihr heute…

 

Ja ich gebe zu, ich schreibe diesen Blog noch nicht lange und lerne auch immer wieder Neues dazu. Genau aus diesem Grund möchte ich das Gelernte und Beobachtete auch so gerne mit euch teilen. Wer regelmäßig Modeblogs liest, wird schnell festgestellt haben, dass Outfit-Shootings einfach anders sind als normale Portrait-Shootings. Die Bilder sollen möglichst natürlich und fast schon zufällig wirken. Hier die beliebtesten Posen.

Im Laufen

Das tolle beim Laufen, oder auch „Laufen andeuten“ ist, dass im wahrsten Sinne Bewegung in das Ganze kommt. Das Bild wirkt durch die Bewegung lebendiger und „echter“, als ginge man einfach so durch die Stadt. So kann entweder frontal von vorne oder auch von der Seite fotografiert werden. Bei schwingenden Röcken und weiten Mänteln kann so Material und Schnitt des Kleidungsstücks betont werden. Der Blick ist dabei entweder nach vorne in die Kamera oder zur Seite gerichtet. Gehört zum Look z.B. ein Mantel, kann man diesen auch entweder als Cape locker um die Schultern legen oder den Mantel lässig über den Arm hängen. Aber auch Taschen, wie mein Liebling – die klassische Any Di in Nude – kommen so perfekt zur Geltung.

Taschen- und Uhrkontrolle

Häufig sieht man auch lässig stehende Blogger, welche an ihrer Tasche herum friemeln. Der Blick ist dazu auf die Tasche oder Uhr gerichtet. Dabei aufpassen, dass die Haare nicht zu stark ins Gesicht fallen. Der Arm mit der Uhr wird dabei leicht nach oben gehoben (wie man das eben auch normal so machen würde). Die Tasche wird meist mit einer Hand gehalten oder gestützt (vor allem bei Clutches) mit der anderen wird die Berührung der Tasche angedeutet.

Schmuck zur Geltung bringen

Schmuck bringt ihr besonders gut zur Geltung indem ihr entweder die „Haare aus dem Gesicht streicht“, sodass der Arm in Gesichtsnähe ist (z.B. verträumt an eure Schulter gelegt) und Detailfotos von Ringen und Ketten gemacht werden können. Dabei sollte immer noch ein kleiner Teil Gesicht/Schulter usw. mit drauf sein, damit das Schmuckstück nicht so verloren in der Luft rumhängt. Oder ihr lasst Detailaufnahmen in Verbindung mit eurer (schlichten) Tasche machen, auf die ihr locker eure beringten Hände usw. legt.

Location mit einbeziehen

Ideal ist es natürlich, wenn an der Location eine Treppe, ein Pfeiler oder Ähnliches ist, weil es euch beim Posen unterstützt. Auf Treppen kann man sich einfach lässig draufsetzen oder „runterlaufen“ (mit Hand am Geländer), an Pfeiler und Wände kann sich angelehnt werden.

Ein schöner Rücken

Bei vielen Outfits – und insbesondere bei welchen mit spannenden Rückendetails und Mustern – kann auch eine Rückenansicht sehr schön sein. Entweder als Detailaufnahme der Schulter oder auch im Laufen. Der Blick kann dabei entweder nach vorn gerichtet sein oder aber seitlich, um Details wie Ohrringe zu zeigen.

Business oder Cozy

Entscheidend ist, dass es aussieht, als hättet ihr einen Grund so rumzulaufen. Klingt etwas banal, bedeutet aber nur Folgendes: Wenn ihr einen kuscheligen Winterlook mit Fell z.B. habt, unterstreicht diesen durch verträumt Sitzen, eingekuschelt und entspannt Dastehen oder irgendwo anlehend. Die Gestik sollte dieses „Kuschelgefühl“ auch zeigen. Die Situation sollte zum Look passen. Mit Blazer u.Ä. eignet sich vielleicht eher eine Pose, als würdet ihr auf ein Taxi warten oder auf dem Weg zu einem wichtigen Meeting sein (Stichwort: Zielstrebiger Blick)

Grundsätzlich solltet ihr immer überlegen: Was macht mein Outfit besonders. Diese Besonderheiten betont ihr dann und bringt sie zur Geltung. Sind besondere Schleifen an euren Schuhen? Besitzt das Kleidungsstück ein besonderes Material oder einen außergewöhnlichen Schnitt? Ist vielleicht ein Spitzenbesatz am Top oder ein toller Rückenausschnitt?  Diese Besonderheiten dann als Details in Szene setzen. So mache ich z.B. immer erst Ganzkörper-Fotos und gehe danach entsprechend in die Detailaufnahmen meiner Outfits.

Habt ihr auch eine gewisse Abfolge was ihr wann und wie fotografiert? Und findet ihr diesen Beitrag hilfreich für eure Blogger-Tätigkeit? Was sind eure Lieblings-Posen?

 

 

 

9 Gedanken zu “How to: Shooting-Posen für Fashionblogger

  1. Ich finde gerade Bilder die aus der Bewegung heraus kommen mega spannend! Plötzlich ist da diese kleine Bewegung, dieser kleine Ausfallschritt, dieser Windzug, der einem Bilder erst Leben einhaucht!! 🙂

    Liebe Grüße

    Gefällt 1 Person

  2. Liebe Madeleine,
    ein schöner Post! Es ist immer interessant zu hören, wie es andere so machen =)
    Bilder im Laufen bzw. Gehen sind sehr dynamisch, das mag ich, und ich finde spannende Locations gut, die nicht nur eine weiße Wand sind.
    Bei mir persönlich ist mir aufgefallen, dass die Bilder viel natürlicher wirken, wenn ich nicht direkt in die Kamera schaue… Ich denke, jeder hat so seine Vorlieben und die Posen sind ja auch vom Outfit abhängig.
    Liebe Grüße
    Susi

    Gefällt 1 Person

  3. Sehr schön geschrieben und Du hast völlig recht, beim Laufen wirken die Bilder spannender und natürlicher. Die Location mit einzubeziehen ist natürlich immer gut und hilfreich, je nachdem was man mit den Fotos aussagen möchte. LG Mo von Fashion Blog: Just-take-a-look Fashion in Berlin
    www:just-take-a-look.berlin

    Gefällt 1 Person

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