Interview mit einer …Stylistin

Und damit herzlich Willkommen zu einer möglicherweise neuen Beitragsreihe meine Lieben!

Einige von euch haben ihren Traumberuf sicher schon gefunden, ob im Modebereich oder woanders. Andere sind vielleicht noch auf der Suche oder wünschen sich manchmal einfach in einen anderen Job, in dem „alles viiiiel besser“ ist. Und da wir offenbar alle die Liebe zur Mode gemeinsam haben – wozu sonst solltet ihr diesen Blog lesen – möchte ich euch gerne den ein oder anderen Traumberuf im Bereich Mode gerne mal vorstellen. Nun geht das natürlich nicht, ohne fachkundige Aussagen. Und diese kommen heute von der lieben Bianca, Stylistin und Stilberaterin aus München…

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 Aufgabenbereich

Der Kernkompetenzbereich als Stylistin liegt vor allem beim Personal Shopping & Styling, Kleiderschrankcheck, Farb- und Stilberatung (so u.a. auch die Figuranalyse) in privaten aber auch in Businessfragen. Also tatsächlich so, wie man es wohl auch aus Sendungen wie „Schrankalarm“ u.Ä. kennt.

„Es gibt Menschen, die für´s Styling kein Gespür haben und darum mich um Hilfe bitten. Das ist kein Manko, denn meine Kunden die mich brauchen, sind in ihrem Gebiet die Spezialisten und brauchen in „Stilfragen“ nun mal mich.“ erklärt Bianca das Konzept.

So analysiert sie individuell die Stilrichtung – romantisch, klassisch, sportlich, und andere – um ein Gefühl von „Verkleidung“ zu vermeiden. Speziell für Menschen mit wenig Zeit – wie Vorstände und Manager – wird dann auch der modische Einkauf durch Bianca übernommen oder der Kunde zum Maßschneider begleitet. Als Stylistin bringt sie einfach eine geshoppte Auswahl mit, nach Anprobe wird dann entschieden, was genommen wird und was nicht. So spart eine Stylistin schon mal viel wertvolle Zeit für ihren Kunden, der diese dann z.B. dafür mit seiner Familie verbringen kann.

Alltag

Der Alltag einer Stylistin beginnt immer anders und kein Tag ist wie der andere. Wenn Bianca mal nicht für Kunden unterwegs ist, trifft sie sich mit Kooperationspartnern und Bloggern. Zudem gibt es einmal im Monat einen Newsletter zum Thema Stilberatung vorzubereiten. Das bedeutet dann natürlich Schreiben, Shooten, Recherchieren, denn Stilfrage steht für Individualität Authentizität und Leidenschaft und so ist der Alltag immer auch je nach Kunden unterschiedlich gestaltet.

Grundsätzlich erfolgt immer als Erstes bei jedem Kunden eine Farbberatung, anschließend wird der Kleiderschrank auf seinen Bestand gecheckt und nach individueller Analyse werden aus den vorhandenen Teilen Looks zusammengestellt und fotografiert. Anschließend wird besprochen was im Schrank noch fehlt und ein Termin zum gezielten Shoppen vereinbart.

„Bei einer Farbberatung ist es mir wichtig, dass der Kunde sieht und fühlt, welche Farben zu ihm passen und welche nicht optimal sind. Das besprechen wir so lang wie es notwendig ist. Erst dann ist er zu 100% beraten.“ erläutert Bianca weiter.

Positiv/negativ

Wer eine gute Stylistin sein will, sollte natürlich für Mode brennen, so wie Bianca das tut. Darauf angesprochen sagt sie, es gefalle ihr am besten, dass sie sich täglich mit Mode beschäftigt und auf welches Interesse und welche Akzeptanz ihre Vorschläge bei ihren Kunden stoßen. Es bedeute immer wieder eine Herausforderung, den Stil eines Menschen vielleicht zu verändern ohne ihn jedoch zu verkleiden. „Am Ende eines jeden Termins in strahlende Augen zu blicken, die glücklich sind für all die wichtigen Tipps ist das Schönste“.

So traumhaft der Job als Stylistin teilweise klingt oder auch ist, so ist es dennoch nicht immer nur leicht. Von vielen wird noch immer der Sinn des Berufes verkannt, wird man nur darauf reduziert, den neuesten Trends nachzurennen und ständig das Neueste zu kaufen. Dass es darum nicht geht, sondern der Beruf sehr viel vielschichtiger und wichtiger ist haben Einige noch nicht verstanden. Dass man durch gezieltes Einkaufen bares Geld sparen kann, man durch die richtige Kleidung seine Karriere positiv beeinflussen kann, ist leider noch nicht überall angekommen.

Voraussetzungen

Als zertifizierte Farb- und Stilberaterin und ausgebildete Schneiderin bringt Bianca schon mal eine super Grundlage für den Job mit. Aber es gibt auch Eigenschaften, die man für diesen Job mitbringen sollte: Wie z.B. das natürliche Gespür und Talent für Mode, das gewisse Einfühlungsvermögen und der richtige, zuvorkommende Umgang mit Menschen. Auch muss man in jedem Fall ein guter Zuhörer sein, um danach individuell beraten zu können und seine Kunden kennen zu lernen. „Ich lasse am Anfang immer erst einmal meine Kunden ausreden. Was sind deren Wünsche und Ziele.“ erklärt die Stylistin. Durch ihre charmante Art und Weise mögen sie die Kunden, vertrauen ihr und empfehlen sie auch gerne weiter.

Zusatzfrage an die Expertin: Was sind deine Must-Haves?

Eindeutig eine gut sitzende Jeans. Durch geschickte Kombinationen kann man diesen Allrounder absolut vielseitig einsetzen. Z.B. eine Destroyed/Boyfriend: Weißes Shirt mit Pailletten/Roséfarbener Boucle-Kurzblazer/weiße Sneaker/Shopper. Flared: Rollkragenpulli/Blockabsatz/Beuteltasche. Skinny: Schluppenbluse/Lederjacke/Point-Pumps/Clutch

Bianca_Spiegelbild2

Ihr wollt mehr Tipps von der Stylistin? Dann gibt es auf Stilfrage.net regelmäßig tolle Beiträge zu finden.

Was sind eure Traumberufe? Oder habt ihr euren Traumberuf vielleicht schon? Und wie gefällt euch diese Interview-Berufs-Reihe?

 

4 Gedanken zu “Interview mit einer …Stylistin

  1. Meine liebe Madeleine, vielen lieben Dank dir für die Veröffentlichung und das ich die erste sein durfte für deine neue „Reihe“. Ich wünsche uns allen viel Erfolg und eine wunderbare Restwoche. Ich hoffe bis bald und sende ganz liebe Grüße & Küsschen, Bianca

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