Guten Morgen meine Cuties!

Jetzt musstet ihr vor lauter lauter und vor allem aufgrund der Tatsache, dass seitdem ich wieder zu Hause bin immer etwas zu tun und immer etwas auf dem Programm stand doch ein wenig länger auf meinen Reisebericht aus Barcelona warten. Ich hoffe, ihr seht es mir nach. Dafür gibt es jetzt meine Erfahrungen, Erlebnisse und die schönsten Bilder. Viel Spaß…

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Wie ihr ja vielleicht schon mitbekommen habt, hätte ich um ein Haar gar nicht wegfahren können, da die Impfung zwei Tage vor Reisebeginn sicher nicht die beste Idee war. Nach einem Tag im Bett mit Schweißausbrüchen, Schüttelfrost und Aspirin Complex ging es dann aber glücklicherweise wieder, sodass unserer Reise nichts im Weg stand.

Tag 1: Sagrada Familia – Parc Güell

Und so geht es dann auch Donnerstag morgens um 5 Uhr früh los in Richtung Flughafen. Habe ich zu Beginn noch einige Bedenken bezüglich der Wettererwartungen in Barcelona, enttäuscht mich diese bezaubernde Stadt überhaupt nicht, sodass wir 2 Stunden später im kühlen aber wunderbar sonnigen Barcelona landen. Der Flug verläuft ruhig, das Hotel ist nach anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten recht schnell gefunden und der ganze Tag liegt noch vor uns. Zum Glück kennt mein Papa noch zu genau, wie das ist mit mir in Urlaub zu fahren, weswegen er nicht mal den Versuch unternimmt, sich noch ein- zwei Stündchen hinzulegen. Es geht also gleich los mit der Metro (hatten uns am Flughafen direkt ein 3-Tages-Ticket gekauft) in Richtung Sagrada Familia.

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An der stehen, wie nicht anders zu erwarten, sehr viele Kräne – welche jedoch irgendwie eigentlich erstaunlich gut ins Bild passen, ohne zu stören – und noch mehr Menschen, die rein wollen. Wir nicht. War uns zu teuer. Außerdem ist die Zeit in Barcelona knapp und die Kirche auch von außen richtig sehenswert. Irgendwie unwirklich und fast verzerrt. Natürlich läuft nie alles einwandfrei auf Reisen und gerade diese Tatsache ergibt später die lustigsten Geschichten. Und so kommt es, dass ich vor Ort feststelle, dass sich mit einer Festbrennweite allein zwar wunderbare Portraitfotos schießen lassen, nicht jedoch ganze riesige Kirchen. Na ja hinterher ist man immer schlauer. Während ich also voller Vertrauen irgendeiner Familie meine Tasche, Jacke und Kamera in die Hand drücke, damit sie uns mit meinem Handy vor der Sagrada fotografieren können, stelle ich fest, dass das eigentlich verdammt leichtsinnig ist. Passiert ist zum Glück nichts, denn fairerweise muss man sagen, dass ich mangels Sport nicht fit genug wäre, ihnen hinter zu rennen.

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Aber in Barcelona traut sich keiner kriminell zu sein. Ich komme auch nicht auf dumme Gedanken, wenn ich an den zahlreichen schwer bewaffneten Polizisten vorbei komme, die mit einem Fehlschuss meine Reise schneller beenden könnten, als mir lieb wäre. Ohnehin ist Barcelona eine Stadt mit einer so modernen und gleichzeitig traditionellen und vor allem sicheren Athmosphäre, wie ich sie selten irgendwo sonst erlebt habe. Die Stadt ist so voller Leben und auch voller Gastfreundschaft und Respekt füreinander. Die Sonne scheint, die Palmen erinnern fast an Orte in Florida und es sind unheimlich viele junge Menschen unterwegs. Aber gut, nun wieder zum Wesentlichen.

Nachdem wir an einer Sandwicheria etwas gegessen haben und ich meine anfängliche „Das sieht nicht aus wie zu Hause, das esse ich nicht“-Mentalität überwunden habe, geht es weiter. Den ganzen verdammt steilen Berg hoch zum Parc Güell. Zum Glück geht es teilweise auch per Rolltreppe hoch, bevor uns unsere Beine noch den Dienst versagen. Es soll Straßen in San Francisco geben, die weniger steil sind. Oben angekommen ist die Sicht über Barcelona aber einmalig. Der kostenlose Außenbereich des Parks würde allein schon einen halben Tag Beschäftigung bieten und es fühlt sich an, als wäre man in einer wunderschönen grünen Oase mitten in der Stadt. Der innere Bereich umfasst dann die mosaikverzierten Bänke oberhalb der großen Halle sowie den Zugang zu der sehr bekannten Salamander-Figur, welche praktisch permanent von Japanern und Kindern umlagert wird. Es erfordert also bei aller Freundlichkeit doch ein gewisses Maß an Dreistigkeit, wenn man auch ein Foto mit der bekannten Figur machen möchte. Die zwei Zuckerguss-Dach-Häuser sind ebenfalls zu besichtigen. Was uns davon abhält: Eine ellenlange Schlange mit einem Schild: „Von hier noch 45 Minuten“. Wir sind auch eigentlich schon ziemlich kaputt und ein bisschen durchgefroren, also geht es bald zum Hotel zurück. Gerade rechtzeitig, um mich erst mal entspannt in die Badewanne zu legen – seltsamerweise habe ich das noch nie im Urlaub gemacht – und um GNTM zu schauen. Ein Glück, dass man auch im Urlaub nicht auf Bildungsfernsehen verzichten muss *hust*

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Tag 2: Parc de la Ciutadella – Barri Gotic – La Rambla – Montjuic

Der zweite Tage geht früh los und dank sehr vielseitigem Frühstücksbuffet geht es gestärkt in den Parc de la Ciutadella. Für mich ein absolutes Muss. Auch wenn wir erst einmal um den gesamten Park rumlaufen, um den Eingang zu finden. Aber das ist er wert. Sehr sauber mit viel Platz, noch mehr Grün und einem wunderschönen Brunnen, welcher ab 11 Uhr angeschaltet wird. Hier ließe es sich noch super lange aushalten, wäre unser Programm nicht für diesen Tag ziemlich straff.

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Es geht also schon bald zu Fuß weiter durch El Born ins Barri Gotic. Die kleinen schmalen Gässchen sind wirklich bezaubernd und laden zum Stöbern ein. Zumindest die, die mittags schon geöffnet haben. Doch so sehr wir auch im Zickzack durch das ganze Viertel laufen, diese eine Bischofsbrücke von den Fotos bei Google will sich einfach nicht finden lassen. Zumindest nicht an diesem Tag. Einige Gehminuten weiter kommen wir auch schon an der La Rambla raus. Und Papa muss feststellen, dass ihm 10 EUR für ein Bier und kurz ein bisschen sitzen doch eindeutig zu teuer sind. Ich hatte es fast prophezeit. Die Pause machen wir also lieber in einer sehr coolen Bar, von wo es anschließend weiter geht zum Mercat de Boqueria.

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Dort bekommen wir mit etwas Glück einen Platz an einem vorderen Fischstand, wo ganz frisch verschiedene Fischspezialitäten zubereitet werden und man ziemlich gequetscht mit seinen Sitznachbarn sitzt. Was nicht weiter schlimm ist, man versteht sich auch ohne Fremdsprachenkenntnisse. Vor dem Herrn und der Fischtheke sind alle Menschen gleich.

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Den Abend lassen wir auf dem Montjuic beim National-Museum ausklingen. Die U-Bahn-Station ist praktisch genau vor der Tür und nach einem leichten Aufstieg kann man eine wunderschöne Aussicht auf Barcelona genießen. Inklusive Unterhaltungsprogramm, welches eine Gruppe Breakdancer liefert. Der Ort hat einfach Charme und ähnlich wie an der Sacre Coeur sitzen am Abend hunderte Menschen auf den Stufen und schauen der Sonne beim Untergehen zu. Da es jedoch abends noch sehr sehr kalt ist und wir nicht dick genug angezogen sind, muss die Wassershow am Font Magica leider flachfallen.

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Tag 3: Kathedrale de Catalunya – El Born – Casa Battlo

Am letzten Tag nehmen wir uns nicht mehr allzu viel vor, da es bereits nachmittags wieder zurück nach Hause geht. Zum einen möchte ich aber unbedingt noch die oben erwähnte Bischofs-Brücke sehen – kleiner Tipp: Sie heißt Seufzerbrücke und ist im Carrer del Bisbe – sowie die Kathedrale von Catalunya und dann gab es da noch diesen einen süßen Laden, für den ich an Tag 2 nur wenig Zeit hatte. Gesagt getan. Das Beste an der Kathedrale: Man darf kostenlos rein und sogar darin die wunderschönen Buntglas-Fenster fotografieren. Im Laden dann verbringe ich auch noch einige Zeit und komme nach toller Beratung mit 3 neuen Erinnerungsstücken raus, welche ihr in Kürze auch auf dem Blog zu sehen bekommt.

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Das Letzte, was wir uns ansehen, bevor wir uns im Txapela noch mal stärken ist dann das Casa Battlo, was direkt an einer der Haupteinkaufsstraßen liegt und echt faszinierend aussieht. Und dann geht es wieder nach Deutschland. Und ich muss gestehen: Barcelona in 3 Tagen ist machbar, aber anstrengend. Und ich würde immer wieder hin.

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Wie hat euch dieser Reisebericht über Barcelona gefallen? Wart ihr selbst schon mal dort und was gefiel euch besonders?

 

 

 

12 Comments on “Reisebericht Barcelona in 3 Tagen

  1. Sehr schöner Bericht :). Ich war auch schon 2mal in Barcelona und liebe die Stadt! Ein Freund von mir hat dort 6 Monate gelebt und so hatten wir auch die Gelegenheit lauter kleine süße Bars und Restaurants fernab der Touris zu entdecken. Leider muss ich sagen, ganz so ungefährlich ist Barca nicht, aber wir hatten damals auch Glück und wurden nicht beklaut. Die Stadt hat einfach wirklich alles: leckeres Essen, tolle Gebäude und einen Strand 😍

    Alles Liebe,
    Mel
    http://www.melooks.de

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    • Dankeschön Mel 🙂 Wow das muss wirklich toll sein dort eine Zeitlang zu leben. Aber du hast sicher recht damit, dass es nicht immer ungefährlich ist. Aber ich muss auch sagen dass von meinem Empfinden her, ich mich sicherer gefühlt habe als beispielsweise in Mannheim oder anderen deutschen Großstädten. 🙂

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  2. Ich war einmal in Barcelona, auch nur für einen Tag, mit AIDA.
    Die Stadt fande ich sehr schön und interessant, da war ein Tag natürlich viiiel zu kurz 🙂

    Liebst, Colli
    tobeyoutiful

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  3. Liebe Madeleine, ein wirklich toller Bericht über Barcelona und die Bilder erst..traumhaft…ja Barcelona ist und bleibt eine traumhafte Stadt mit dem Meer gleich nebenan…was besseres gibt es wohl nicht:-) vielleicht hast du ja mal Lust auch bei mir vorbeizuschauen, ich würde mich wahnsinnig darüber freuen alles Liebe Isa http://www.isabelsbackblog.com

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  4. Toller Post! Erstaunlich, wie viel man in drei Tagen zu sehen bekommt. Die Bilder sind super und machen mir richtig Lust auf Barcelona 🙂 Liebe Grüße, Nasti
    THECLASSYDRESSY

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    • Dankesehr. Ja das stimmt. Hatte auch zuerst Angst dass die Zeit nicht reicht, aber haben fast alles geschafft was wir sehen wollten. 🙂

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