Top 8 persönliche Geständnisse

Hey meine Herzchen,

da ich weiß, dass persönliche Beiträge bei euch immer besonders viel nachgefragt und angenommen werden, wollte ich heute in meiner Top 8 einfach mal etwas mehr über mich verraten. So erfahrt ihr etwas mehr über meinen Job, was ich sonst noch so mache, wenn ich nicht blogge, wie ich wohne und was ihr sonst nicht auf dem Blog zu sehen bekommt.

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1.) Mein Vollzeit-Job hat nichts mit Mode oder dem Schreiben zu tun

Erst mal das Unbefänglichste vorweg. In meinem „wahren Leben“ bin ich eigentlich Banker. Und nicht mal so einer, der schick angezogen am Schalter steht, sondern eher so einer von der Sorte, der im Büro sitzt und auf dem Computer rumtippt. Das Gute daran ist, dass die Leute sehr nett und entspannt sind und es bei unserer Bank kaum welche von diesen arroganten Anzugträgern gibt, wie man sie sich vorstellt. Genau genommen ist es ein guter „Ausgleich“ zur oft oberflächlichen Modewelt. Es kommt nicht darauf an, wie man aussieht, sondern dass man kompetent in seinem Job ist. Da ich jedoch auch sehr gern kreativ bin und mir das in der Bank doch sehr fehlt, habe ich mit dem Bloggen angefangen.

2.) Ich trage eigentlich eine Brille, da ich ohne sie fast blind bin

Als ich meinen Führerschein machte, fiel zum ersten Mal meine Sehschwäche auf. Und ich habe einen halben Tag lang fast geweint. Im normalen Alltag macht mir das mittlerweile recht wenig aus, eine Brille zu tragen, da ich mit Linsen leider nicht richtig zurecht komme. Gefallen tue ich mir aber nicht so richtig damit. Und ich bin leider tatsächlich zu eitel, mich auf dem Blog (oder auf Urlaubsfotos) mit Brille zu zeigen. Ich hoffe noch immer, dass ich irgendwann doch mal Kontaktlinsen tragen kann. Bis dahin bin ich peinlicherweise darauf angewiesen, so zu tun, als würde ich was sehen…

3.) Ich bin meistens im Alltag zu faul mich aufzubrezeln

Da ich es sehr weit zur Arbeit habe, stehe ich immer mit kaum geöffneten Augen um halb 6 morgens auf. Da ich wie bereits erwähnt ohnehin nur im Büro sitze den ganzen Tag, verzichte ich meist komplett auf Make-up. Es ist einfach zu früh und ich bin zu unmotiviert. Wenn ich mich dann im Spiegel betrachte, denke ich immer, dass, würde mich jemand so sehen, niemals glauben könnte, dass DAS DA ein Modeblogger sein soll. Auch am Wochenende, wenn wir uns auf die Couch kuscheln – am liebsten in Torstens Jogginghose – und das Haus nur kurz zum Einkaufen verlassen, lege ich ehrlich gesagt wenig Wert auf mein Outfit oder mein Makeup. Hauptsache gemütlich.

4.) Ich brauche Tiere um mich entspannt zu fühlen

Als Kind bin ich mit Tieren aufgewachsen. Die Familie meiner besten Freundin hatte einen richtigen Bauernhof und so kam ich auch schon früh zum Reiten. Dem bin ich bis heute treu geblieben und ich merke richtig, wie sehr es mir fehlt eine zeitlang nicht bei Pferden zu sein. Momentan pflege ich – wie ihr vielleicht schon bei Instagram gesehen habt – zwei Ponys und ein Pferd. Das gibt mir einfach ein Gefühl von Ausgeglichenheit.

5.) Bei Nackenschmerzen und akuter Wut hilft nur eines: Putzen

Klingt bescheuert, ist aber so. Wenn ich nach Hause komme und mal wieder alles zu viel wird und ich die Schnauze voll oder Nackenschmerzen habe, schnappe ich mir den Putzeimer und putze erst mal einen Raum. Erstaunlicherweise geht es mir dann immer gleich viel besser. Aber ich kann mich auch nicht konzentrieren, wenn der Raum um mich rum dreckig oder chaotisch ist. Dann fühle ich mich selbst auch chaotisch.

6.) Ich sitze fast jede Woche beim Eishockey. Und trinke Bier dabei.

So sehr ich Mode und Glamour und Fashionshows liebe, so sehr kann ich es auch genießen an den Wochenenden in Mannheim im Eisstadion zu sitzen und bei einem frischen Radler ein Spiel zu sehen. Wenn ich ganz mutig bin, gröle ich sogar mal was mit.

7.) Ich wohne noch bei meinem Papa.

Ja, das tue ich wirklich. Obwohl ich schon 25 bin. Aber es ist angenehm, praktisch und Torsten und ich haben im Haus von meinem Papa einen eigenen Wohnbereich. Auch sonst leben wir eigentlich komplett wie in einer Mietswohnung, nur dass wir keine Miete zahlen müssen. Nur ab und zu das Unkraut müssen wir wegmachen. Natürlich werden wir dort nicht immer wohnen, aber solange Torsten in Kaiserslautern studiert und ich in Mainz arbeite, ist es das Beste. Und ich verstehe mich auch sehr gut mit meinem Papa.

8.) In meinen Zukunftsplänen habe ich ein schickes Loft in New York. Oder einen Bauernhof mit Pension. 

Das sind dann eben wieder diese 2 Herzen in meiner Brust. Als Kind wollten meine beste Freundin und ich immer einen gemeinsamen Bauern-/Reiterhof haben. Das stellten wir uns einfach toll vor: Den ganzen Tag nur Tiere streicheln und füttern und damit Geld verdienen. So einfach ist das natürlich nicht, das ist uns irgendwann auch klar geworden. Aber manchmal wenn mir alles zu viel wird, dann flüchte ich mich in Gedanken an diesen vorgestellten Ort zurück und male mir aus, wie es sein könnte. Ob ich es auf Dauer könnte, weiß ich nicht, da mir auch Sauberkeit und Leben sehr wichtig ist und ich es auch manchmal liebe, mittendrin zu sein. Eine schicke Wohnung in der Stadt zu haben, einen Kleiderschrank gefüllt mit Designerklamotten. Irgendwie vertragen sich diese beiden Träume nicht so. Vielleicht bräuchte ich noch ein zweites Leben…

Wie gefallen euch meine Facts? Findet ihr euch auch irgendwo wieder? Was ist eure „ungewöhnlichste“ Eigenschaft?“

4 Gedanken zu “Top 8 persönliche Geständnisse

  1. Hallo Liebes,

    Haha ich musste permanent schmunzeln, weil mir vieles ähnlich geht 😀 Herrlich sympatisch deine Geständnisse. Und glaub mir: ich laufe im Alltag auch so oft so unglamourös herum..
    Das mit dem eishockeyspiel und dem bier vermutet man gar nicht bei dir als zartes persönchen 😀 find ich klasse! Und wenn du das nächste mal schlecht drauf bist, kannst du gerne nach München kommen und bei mir die wohnung putzen haha 😀

    Hoffe es geht dir gut :-*
    Birte
    SHOW ME YOUR CLOSET

    Gefällt mir

  2. Punkte 1,3 und 6 sind doch sehr ähnlich. Momentan tätig als Werkstudentin bei einer Versicherung, beim Arbeiten daheim auch ungeschminkt (die Haut schonen 🙂 ) und am Abend mit meinem Mann auch gerne mal ein alkoholfreies Bier. Ein Besuch der Adler steht übrigens noch auf meiner To Do-Liste. Immerhin ist die SAP -Arena nicht weit entfernt. Vielleicht sieht man sich ja dort mal? 😉

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