Top 8 persönliche Buchtipps

Hallo ihr Lieben,

da der Herbst nun so langsam näher rückt – ja, tut mir leid, dass ich das Unausweichliche ansprechen muss – und damit die Tage bald wieder kälter und trüber werden, wird es an der Zeit, wieder mehr Tage auf der Couch und mit einem guten Buch zu verbringen. Falls ihr noch auf der Suche nach guten Büchern seid, hier mal meine persönlichen Top 8 Buchtipps für kuschelige Herbsttage.

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Ein Mann namens Ove

Worum es geht: Ove ist ein kauziger alter Mann, welcher seinen Nachbarn das Leben durch sein Gemecker und sein beamtenhaftes Benehmen nicht gerade leicht macht. Nachdem seine Frau gestorben ist, er frühzeitig in Rente geschickt wurde und besagte Nachbarn sich auch nicht mehr an geltende Regeln und Gesetze halten, beschließt der Rentner, sich das Leben zu nehmen. Dabei geht er mitunter ziemlich kreativ und „todsicher“ vor. Dass es dennoch nicht klappt, ist unter anderem besagten störenden Nachbarn zu verdanken…

Warum man es lesen sollte: Es ist das absolut erste Buch, bei welchem ich Tränen in den Augen hatte. Man muss Ove einfach lieben, weil man ihn kennen lernt und während des Buches immer mehr versteht, wie er der Mensch wurde, der er ist und dass hinter seinem kauzigen Verhalten der liebevollste und ehrenhafteste Mann der Welt steckt. Man beginnt ihn zu lieben und mit ihm zu leiden und sich zu ärgern, über die Ungerechtigkeiten in seinem Leben. Dazwischen ist das Buch auch immer wieder einfach nur urkomisch. Einfach wundervoll und mein Lieblingsbuch.

Wo der Elch begraben liegt

Worum es geht: Journalismus-Studentin Frida muss ein Praktikum belegen. Dass alle anderen Glück haben und nur sie zur Zeitung im hinterwäldlerischen Bruseryd muss, ist dann doch zu viel für sie. Worüber soll sie dort nur berichten? Das Dorf ist einen langsamen Tod am Sterben, ebenso wie seine Bewohner. Frida mischt das Leben aller jedoch ziemlich auf, als sie über einen Artikel stolpert: „Bruseryd soll von der Landkarte gestrichen werden“. Und auf einmal erwacht ein ganzes Dorf aus seinem Dornröschenschlaf.

Warum man es lesen sollte: Die Figuren sind charakterlich toll ausgearbeitet und man schließt jeden von ihnen ins Herz. Das Buch ist unterhaltsam und witzig geschrieben und erzeugt dadurch, dass es im winterlichen Schweden spielt die perfekte Stimmung für kalte Tage. Und es ist einfach herzerwärmend, wie ein einzelner Mensch so viele Menschen aus ihrem Winterschlaf holen kann und viele gemeinsam Großes erreichen.

Bis ich dich finde

Worum es geht: Die Geschichte von Autor John Irving begleitet den kleinen Jack Burns, welcher mit seiner schrägen Mutter durch die Welt reisen muss, um seinen Vater zu suchen. Irgendwann viele Jahre später ist Jack erwachsen und findet seinen Vater. Und so manches, von dem man glaubte es zu wissen, muss nun neu überdacht werden.

Warum man es lesen sollte: Ja es ist ein super dickes Buch und John Irving ist nicht immer leichte Kost. Aber es lohnt sich, weil das Buch einen unglaublichen Twist hinlegt, mit dem man als Leser beim besten Willen nicht rechnet. Und plötzlich wird alles Gelesene wieder aufgerollt und man stellt fest: Je nach Sichtweise, kann sich unter Umständen ein ganz neues Bild ergeben…

Die Shopaholic-Reihe

Worum es geht: Rebecca Bloomwood und ihre ausgeprägte – und zugegeben nicht immer gesunde – Leidenschaft für Mode und das Shoppen ansich. So schafft sie es selten, an einem Laden vorbei zu gehen, ohne etwas zu kaufen. Dabei hat sie natürlich jedoch nur Investments für die Zukunft im Kopf. Und bringt sich immer wieder auch in Schwierigkeiten.

Warum man es lesen sollte: Die witzigste Buchreihe, die ich kenne. Herrlich geschrieben, durch die Briefe von Rebecca an diverse Shops und Firmen sehr abwechslungsreich und zum Schreien komisch. Keine fand je bessere Ausreden, um neue Sachen zu kaufen, wie diese Frau. Dabei bleibt sie aber immer eine symphatische Chaotin und schafft es trotzdem sich immer wieder aus den kniffligsten Situationen heraus zu retten. Wenn auch meist unabsichtlich.

Die Therapie

Worum es geht: Keine Zeugen, keine Spuren, keine Leiche. Josy, die zwölfjährige Tochter des bekannten Psychiaters Viktor Larenz, verschwindet unter mysteriösen Umständen. Ihr Schicksal bleibt ungeklärt. Bis Larenz eine Unbekannte therapiert und dabei immer tiefer in einer Art Verhör reingerät.

Warum man es lesen sollte: Ich gebe zu, es liegt schon etwas zurück, dass ich das Ganze als Hörbuch gehört habe. Aber ich konnte einfach nicht mehr aufhören, so spannend und gut durchdacht ist dieses Buch. Es zieht einen in die Tiefe der menschlichen Psyche und am Ende weiß man gar nicht mehr, was wirklich passiert ist und was man glauben soll.

Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner

Worum es geht: Kati ist mit Felix glücklich, aber inzwischen hat sich der Alltag in ihr Liebesleben geschlichen – und damit die Zweifel. Als sie Mathias kennenlernt, wird Katis Leben plötzlich turbulent. Besonders, als sie einen Unfall hat und im Krankenhaus wieder zu sich kommt, exakt fünf Jahre zuvor. Dieses Mal möchte Kati alles richtig machen – und sich für den richtigen Mann entscheiden …

Warum man es lesen sollte: Einfach ein geniales Buch zu dem Thema „Was wäre wenn…“. Was wäre, wenn ich noch einmal die Wahl hätte? Was würde ich anders machen und wie würde sich das auf mein Leben auswirken? Jeder kennt diese Frage mit Sicherheit, aber niemand hat die Möglichkeit, die Kati hat. Ein lehrreiches Buch darüber, dass nicht immer nur das schön oder besser ist, was wir gerade nicht haben.

Liebesglück und Beerenkipferl

Worum es geht: Karla Fischer ist hübsch, clever und zielstrebig. Ideale Voraussetzungen, um in der PR-Welt Karriere zu machen. Und tatsächlich, Karla wird befördert – allerdings geradewegs vor die Tür. Und es kommt noch dicker: Das Arbeitsamt vermittelt sie nach Hinter-Russbach, quasi ans Ende der Welt, zur Schuhmanufaktur Gosauer. Mit Blick auf ihren Kontostand motiviert Karlas biederer Bankberater Paul Lenz sie, die Expedition anzutreten.

Warum man es lesen sollte: Ich fasse mich kurz, es ist nicht das tiefgründigste Buch, das es gibt, aber es macht einfach Spaß, ist perfekt zum Abschalten und entlockt einem immer wieder ein Lachen. Im Salzkammergut ist die Welt eben noch ein Stück weit in Ordnung. Gerade für den Urlaub oder zur Ablenkung für triste Tage einfach nur herrlich.

Judas 1: Kinder des Judas

Worum es geht: Leipzig 2007: Sie ist die gute Seele eines Krankenhauses. Hier steht sie denen bei, die in ihren letzten Stunden nicht allein sein sollen. Jeder, der die junge Frau am Bett eines Sterbenden wachen sieht, wird sie für einen Engel halten. Denn niemand weiß, wer sie wirklich ist. Oder was.

Warum man es lesen sollte: Damit wir ein bisschen Abwechslung reinbringen, hier noch mein persönliches Lieblingsbuch aus der Kategorie „Fantasy“. Gut geschrieben mit packender Geschichte und ohne viel Vampir-Gesülze.

Ich hoffe euch hat meine heutige Top 8 gefallen und vielleicht auch ein wenig Lust auf´s Lesen gemacht.

Welches sind denn eure Lieblingsbücher?

2 Gedanken zu “Top 8 persönliche Buchtipps

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