Reisebericht Island – Golden Circle, Jökulsarlon & Vik

Hallo meine Lieben,

heute geht es weiter mit dem zweiten Teil meines Reiseberichts aus Island. Unser Roadtrip führt uns – nachdem wir 3 Tage in Reykjavik waren – weiter auf den bekannten Golden Circle, auf welchem uns zahlreiche Naturschönheiten erwarten, an die schwarzen Strände des kleinen Örtchens Vik und schließlich an die atemberaubende Gletscherlagune Jökursarlon…

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19.09.2016 – Golden Circle / Thingvellir

Es heißt Abschied nehmen von unserem Gastpapa, der mir doch irgendwie ans Herz gewachsen ist und mich irgendwann sogar mit Namen begrüßt. Denn heute geht es mit unserer Elsa – und ich finde wirklich jedes Auto braucht einen Namen, gerade wenn es einen über die Straßen Islands tragen muss – los zum Roadtrip. Und so fahren wir dann als erstes den Thingvellir Nationalpark an. Ein Sprichwort sagt „Wenn dir das Wetter in Island nicht gefällt, warte einfach 5 Minuten“ und ich muss sagen, danach kann man sich fast immer richten. Da wir bei Regen nicht unbedingt loswandern wollen, verbringen wir noch einige Zeit in der Tourist Information, bis es sich aufklart und wir einen wundervollen Blick auf saftig grüne Wiesen, raue Felswände und strahlende Seenlandschaften werfen können. Hier sieht man besonders beeindruckend das Auseinanderdriften der amerikanischen und eurasischen Platte und kann endlose Spaziergänge und Wandertouren unternehmen.

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Weiter geht es auf unserer Fahrt an diesem teilweise doch recht nassen Tag zum Geysir Strokkur, welcher ca. alle 8 Minuten eine 25 m hohe heiße Wasserfontänen ausspeiht. Es heißt also, die Kamera immer im Anschlag zu haben, denn genauso unverhofft wie das Spektakel beginnt, ist es auch wieder vorbei. Und man selbst ist etwas nasser wenn man nicht aufpasst.

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Nachdem wir mitten in einen ziemlich heftigen Regen kommen und komplett durchgeweicht sind, geht es mit Elsa weiter an den Gulfoss, für mich einer der schönsten Wasserfälle der Insel. Beeindruckend ist zudem, dass eigentlich fast immer überall wunderschöne Regenbögen über den Landschaften hängen und das Licht in Island absolut ungewöhnlich und zauberhaft ist. Der Wasserfall ist 32 m hoch und man kann ganz nah ran laufen und den gigantischen Wassermassen beim Stürzen zusehen. Das ist dann allerdings auch der Punkt, an welchem meine Kamera zu streiken beginnt. Ein wenig viel Wasser für einen Tag für meine arme Nikon. Für diese zahlreichen Naturschönheiten braucht man schon einige Zeit, will man ja schließlich auch einfach nur ein wenig die Aussicht in sich aufnehmen. Und so kommen wir dann auch erst am späten Nachmittag/Abend am Skogarfoss an, hinter welchen man auch laufen kann und welcher 60 m steil abfällt.

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20.09.2016 – Die Strände von Vik & Gletscherlagune Jökulsarlon

Unser erster Anfahrtspunkt an diesem Tag ist der kleine aber charmante Ort Vik mit seinen schwarzen Stränden. Der Sand fühlt sich super fein an und bildet einfach nur einen tollen Kontrast zu den weißen schaumigen Wellen des Meeres. Und wir beschließen -ich weiß bis heute nicht genau, ob das erlaubt ist – ein wenig Sand davon mitzunehmen. Lange verweilen wollen wir jedoch nicht, da es mal wieder regnet und wir zudem recht früh an der bekannten Gletscherlagune Jökulsarlon sein wollen, um dort eine Bootsfahrt zu unternehmen. Der Weg von Vik dorthin ist nicht gerade kurz und so geht es bald weiter.

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Der See Jökulsarlon ist einer von zahlreichen Gletscherseen in Island und befindet sich zwischen dem Skaftafell Nationalpark – wo man auch Touren in Gletscherspalten buchen kann – und dem Ort Höfn und misst 248 m Tiefe. Die treibenden Eisberge können eine Höhe von bis zu 15 m erreichen und sich jederzeit im Wasser wenden. Aus diesem Grund kann auch bei einer Bootstour nicht allzu nah ran gefahren werden. Was uns zutiefst beeindruckt sind die zahlreichen Farben und Schattierungen der Eisbrocken, welche von türkis bis dunkelgrau über weiß alles aufweisen. Aber nicht nur den See solltet ihr euch ansehen, sondern geht auf jeden Fall auch ans Meer auf der anderen Seite der Straße. Dort liegen mitten am dunklen Strand überall kleinere oder größere Eisbrocken, teilweise auch im Wasser und ergeben ein absolut beeindruckendes Bild. Den Abend verbringen wir in einem Hotel in Vik. Und ich stelle fest, dass ich so langsam aber sicher krank werde.

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21./22.09.2016 Ostfjorde und Myvatn

Was sich den nächsten Tag auf unserer Fahrt durch die verregneten Ostfjorde Islands leider bestätigt. Da aber ohnehin das Wetter richtig mies ist und ausnahmsweise sogar bleibt, schlafe ich recht viel und werde nur hin und wieder wach um die kleinen Örtchen entlang der Fjorde zu bewundern. Ein bisschen schade ist das schon, sieht die Landschaft ansich wirklich klasse aus. Aber bei dem Regen treibt es selbst den (wieder halbwegs gesunden) Stefan nur selten raus zum Fotografieren…

Als wir am darauf folgenden Tag in der Gegend um Myvatn sind, erschließt sich uns eine völlig neue Welt, voller geothermischer Aktivitäten, welche zunächst fast ein wenig lebensfeindlich aussieht. Wir sehen blubbernde Schlammtöpfe und den Kratervulkan Krafla und es ist der mit Abstand windigste Tag in meinem ganzen Leben. Man kämpft schon sehr, um auf den Beinen zu bleiben, aber die Landschaft ist einfach nur beeindruckend.

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Der nächste und leider auch letzte Reisebericht führt uns schließlich weiter entlang der Ringstraße nach Husavik, Akureyri, zum Godafoss und zum Schluss noch in die Blaue Lagune bei Reykjavik.

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