Reisebericht: Dresden an einem Tag

Huhu ihr Lieben,

vor Kurzem ging es für Rico und mich – zu Ricos Geburtstag – in das schöne und sehr historische Dresden. Nun kann man natürlich gut und gerne auch 3 Tage einfach nur in Dresden verbringen, noch zahlreiche Ecken und Orte entdecken oder einfach nur die Zeit in einer der zahlreichen alten Straßen oder auf den Brühlschen Terrassen genießen. Oder man macht es wie wir und nimmt noch das Elbsandsteingebirge mit ins Programm. Dadurch blieb uns allerdings genau ein Tag – und ein Abend, um Dresden zu besichtigen. Wie ihr diese Zeit am besten nutzt sowie einige weitere Tipps und meinen Reisebericht zu dieser wirklich schönen Stadt gibt es heute auf dem Blog…

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Hotel/Unterkunft

Dresden ist noch immer sehr historisch geprägt. So sind zahlreiche Straßen mit Kopfsteinplaster ausgelegt und ein Großteil der alten prunkvollen Gebäude dort noch erhalten. Wer nicht so viel Zeit hat, sollte sich vor allem auf die Altstadt von Dresden konzentrieren, denn dort findet sich ein Großteil der Hauptsehenswürdigkeiten. Unser Hotel – das Star Inn Dresden – lag direkt im Herzen der Altstadt und so waren wir sehr bequem innerhalb weniger Minuten an der Frauenkirche und zahlreichen weiteren schönen Punkten. Das Parken dort ist nicht ganz günstig, dafür gibt es aber genügend Parkhäuser, sodass man oft nicht weit zum Hotel laufen muss. Die Altstadt selbst bietet vielfach den Charme von (N)Ostalgie.

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Restaurants

Den Tipp „Weiße Gasse“ hatte ich lieberweise von Ricardos Schwester und deren Freund bekommen und ich muss zugeben, man kann dort wirklich hervorragend essen und trinken gehen. Es findet sich für jeden Geschmack ein wunderschönes gemütliches Restaurant mit leckeren Speisen und Getränken und so verbrachten wir dann auch unseren Ankunftsabend. Wir haben einen Abend im „Gänsedieb“ verbracht, wo vor allem klassisch deutsche Gerichte serviert werden und einen im „Tapas Barcelona“, wo mit leckeren Steaks als auch tollen Fischplatten aufgetischt wurde. Am Mittag des darauffolgendes Tages – und nach einem vielseitigen Frühstück in unserem Hotel – kehren wir in ein karibisches Cafe nahe dem Zwinger ein, welches mit ungewöhnlichen Gerichten und Getränken und entspannter Down-Under-Athmosphäre lockt: „Turtle Bay“

Am Abend

Im Anschluss gingen wir noch mal los, die Altstadt bei Abend erkunden. Wichtig zu wissen: Nicht alle Gebäude, Kirchen, etc. sind wie die Frauenkirche – zumindest im Februar – beleuchtet und bei einigen werden auch um 11 Uhr (?) die Lichter ausgemacht, sodass wir plötzlich im Halbdunkel standen auf den Brühlschen Terrassen. Diese bieten einen schönen Blick über die Brücke und zeichnen sich durch ihre prunkvollen Gebäude aus. Es handelt sich eigentlich um eine Art Promenade, deren Boden aber zu unserer Reisezeit komplett vereist war. Ein Abendspaziergang lohnt sich aber in jedem Fall, zumal die Altstadt Dresdens auch sehr sauber und sicher ist. Von der Brücke gelangt man in einer Art Rundgang wieder bequem und in kurzer Zeit zum Hotel.

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Sightseeing

Dresden ist eine spannende Mischung aus Nostalgie für Ostzeiten und historischen Bauten. So findet man sich teilweise im alten Ostdeutschland wieder, wenn man auf die Ost-Ampelmännchen stößt oder mal wieder ein Trabbi an einem vorbei fährt. Wer die wichtigsten Anlaufpunkte in Dresden an einem Tag sehen will, sollte sich wie bereits erwähnt hauptsächlich auf die Altstadt beschränken und kann dort einen entspannten Tag verbringen. Unser Weg führte uns erneut zur Frauenkirche, wo derzeit auch das viel diskutierte Kunstwerk der drei hochstehenden Busse eines syrischen Künstlers steht – und einen ziemlichen Kontrast zur prunkvollen Kirche bildet.

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Von dort kommt man schnell und bequem zu den Brühlschen Terrassen, welche im Sommer sicherlich zum Verweilen einladen, aber auch im Winter zahlreiche Touristen anziehen. Wenn ihr die Terrassen entlanglauft kommt ihr direkt auf den Platz, auf welchem unter anderem die Katholische Hofkirche, als auch das Residenzschloss zu finden sind und könnt den ersten Blick auf die berühmte Semperoper werfen.

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Von diesem Platz aus fahren auch die alten Sightseeing-Busse und traditionelle Kutschen Touristen durch Dresden. Kann man sicher mal machen, bei uns fuhren diese nur leider Samstags nichts, dafür konnten wir sonntags noch einen Blick auf die Kutschen werfen – und ich musste noch mal unbedingt rausrennen, um ein Foto zu machen…. Wie gut, wenn man dann einen verständnisvollen Freund, der mit Verrücktheiten gut umgehen kann.

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Wer die Brücke am Platz überquert, kommt zum Denkmal des „Goldenen Reiters„, welches durchaus auch sehenswert ist, jedoch für mein Empfinden nicht unbedingt notwendig. Hinter der Brücke gibt es jedoch einen Weg zum Wasser runter, von wo man nochmal einen schönen Blick auf das Panorama von Dresden hat. Kurze Anekdote: Als wir da waren, war es nur noch 2 Tage bis zu den Rechtsdemos und die ganze Brücke war zeitweilig vollgestellt mit Polizei und deren Bussen. Für so ein Dorfkind wie ich es bin, unglaublich aufregend…

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Hinter der Frauenkirche beginnt der Bereich des Zwingers, ein ziemlich großes histrosiches Areal mit prächtigen Bauten, welches man durchlaufen kann. Im Sommer führen die Brunnen wohl auch Wasser, dan sieht das sicher noch schöner aus. Dennoch kann ich Dresden auch im Winter uneingeschränkt empfehlen, zumal ich vermute, dass im Sommer mehr Touristen die Altstadt belagern…

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Wer ein Auto dabei hat und noch ein wenig Zeit, der sollte sich vor allem zwei Dinge nicht entgehen lassen: Das künstlerisch hippe Viertel rund um die Kunsthofpassagen – unbedingt einen kleinen Spaziergang durch die Passagen mit ihren reichlich ungewöhnlich verzierten Häusern machen – und die russisch orthodoxe Kirche besuchen. Diese beiden Orte liegen etwas außerhalb der Altstadt, sind aber in jedem Fall einen Besuch wert, da man doch recht ungewöhnliche Architektur und Kunst vorfindet.

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Und ein Tipp zum Schluss: Wenn ihr ein Wochenende Zeit habt und Dresden besucht, plant einen Tag davon im Elbsandsteingebirge ein. Gerade im Winter für mich absolut sehenswert. Aber dazu gibt es in Kürze einen eigenen Bericht…

Habt ihr noch Tipps für Dresden? Und wie gefällt euch mein Tagesguide?

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