Tipps & Tricks rund um die erste Wohnungssuche

Hey ihr Hübschen,

nun gab es ja vor Kurzem bereits ein kleines Update zu unserem Umzug sowie einige Bilder unserer neuen, zukünftigen Wohnung. Was ich dabei bisher nicht mit euch geteilt habe: Wie haben wir diese Wohnung eigentlich gefunden? Worauf ist bei der Suche nach einem neuen zu Hause zu achten? Einige Tipps und das ein oder andere Erlebnis teile ich in diesem Beitrag gerne mit euch…

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Vorweg wichtig zu wissen

Bevor ihr zum ersten mal mit eurem Freund/Partner zusammenzieht, solltet ihr eines wissen: Zusammenziehen ist selten leicht und häufig eine große Ansammlung von Konfliktpotenzial und Kompromissen. Besonders wenn der Partner so ganz andere Vorstellungen vom neuen zu Hause hat, als ihr. Da kann der Gang zu Ikea oder der Schrankaufbau schon mal zur Zerreißprobe für die Beziehung werden. Das ist völlig normal und mit dem Zusammenziehen lernt man den anderen eben auch noch viel besser kennen, als wenn man eben nicht permanent zusammen hängt. Bei uns ging das Ganze – zumindest bisher – erstaunlich gut und harmonisch, von der Wohnungssuche bis zum ersten Möbelaufbau. Ob das so bleibt, mal sehen. Aber ich bin optimistisch…

Die Wohnungssuche

Da das geklärt ist, kommen wir zur Wohnungssuche. Wir haben unsere Wohnung über Immobilienscout24 gefunden. Es macht in jedem Fall Sinn, sich im näheren Umkreis der jeweiligen Arbeitsplätze etwas zu suchen. Nun ist der Wohnungsmarkt in den Städten selbst – Mainz, Wiesbaden, Frankfurt – doch unglaublich teuer, sodass wir eher im Umkreis der Städte nach Wohnungen geschaut haben. Wer ein wenig flexibel und mobil ist und z.B. 10 km von der Stadt entfernt sucht, wird auch eher etwas bezahlbares finden. Insgesamt habe ich mich an einem freien Tag circa 3 Stunden an den PC gesetzt und intensiv gesucht. In unserem Fall lohnte sich auch, dass wir die Wohnung in Heidesheim besichtigten, obwohl es nur ein Foto von außen sowie einen Grundriss gab. Als wir die Wohnung dann von innen sahen, waren wir absolut begeistert. Wir hatten uns im Voraus schon ein Budget gesetzt und uns abgesprochen, dass wir nicht direkt in die Stadt wollen, sowie dass wir Platz benötigen (mindestens 70 qm). Das schränkt die Suche dann schon etwas ein. Auch macht es Sinn, wenn man auf Onlineportalen nicht fündig wird z.B. über Aushänge am schwarzen Brett der Arbeitsstelle nach einer Wohnung zu suchen oder auch über Facebook (Stichwort: Nachmieter gesucht).

Anschreiben & einen guten Eindruck hinterlassen

Nach einigem Selektieren haben wir dann einfach die jeweiligen Vermieter angeschrieben. Wichtig dabei: Schreibt am besten den Namen in die Anrede und erzählt kurz ein wenig über euch. Für gute Wohnungen gibt es häufig unglaublich viele Bewerber (für Ricos Wohnung in Rüsselsheim sind es derzeit über 60) und häufig werden die ohne Infos direkt aussortiert. Werbt schon mal für euch als Mieter. Wenn ihr einen Termin bekommt, seid pünktlich und anständig gekleidet. Das muss kein Business-Outfit sein, sollte aber auch nicht gerade in Jogginghose angegangen werden. Haben die Vermieter eine größere Auswahl, werden sie sich vermutlich immer für die entscheiden, die zuverlässig und ordentlich auftreten.

Prioritäten entdecken

Und dann heißt es warten, bis der Vermieter eine Rückmeldung gibt. Wir haben insgesamt bei unserer Suche 3 Wohnungen angesehen und recht schnell gemerkt, worauf wir Wert legen – moderne neue Böden und Badezimmer, eine bereits eingebaute Küche, helle Räume und doch etwas mehr Platz als 60 qm. Und dann muss irgendwann das Gefühl kommen: Ja das ist sie. Wenn ihr anfangt mit „Vielleicht, wenn wir das so und so stellen und man könnte ja das Sofa…“, dann ist das keine Wohnung in der ihr euch zu Hause fühlen werdet, sondern immer nur ein Kompromiss.

Der Umzug

Letzter Punkt zum Thema: Der Umzug. Mein Tipp hierfür ist klar, mistet vorher gründlich bei euren Sachen aus. Was nicht unbedingt unverzichtbar ist, muss raus. Immerhin besitzt ihr jetzt zusammen doppelt so viel Zeug, aber nicht unbedingt mehr Platz. Eine neue Wohnung ist auch immer ein Neuanfang und allein dafür tut es gut, Altlasten loszuwerden und sich selbst eine riesige Schlepperei von Kleinkram zu ersparen. Insgesamt mussten an die 8 Kleidersäcke bei mir gehen – ich weiß, ziemlich traurig und unethnisch – mit lauter Dingen die ich nur noch aus Gewohnheit hatte, aber überhaupt nicht mehr tragen wollte. Seht es als Chance auf mehr Ordnung. Und dann schnappt euch einige Freunde und Verwandte sowie einen Umzugswagen und genießt euer neues zu Hause…

 

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