Ihr Lieben,

ich weiß, es hat jetzt doch noch ein wenig gedauert bis zu meinem Lissabonpost, aber in letzter Zeit kam ich einfach ziemlich wenig zum Schreiben. Unser Kurztrip nach Lissabon war ziemlich genau im Anschluss an unsere Mykonos-Reise über 3 Tage Anfang Juni. Wir hatten zum Glück auch sehr viel Glück mit dem Wetter und einen schönen Kurztrip, allerdings war die Zeit doch fast ziemlich knapp bemessen, da einige sehenswerten Punkte doch etwas weiter auseinander liegen. Darum habe ich für euch meine Lieblingsorte und einige wertvolle Tipps für den Städtetrip zusammengeschrieben…

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Geflogen sind wir nach Lissabon – welches leider ehrlich gesagt nicht gerade die günstigste Stadt für einen Kurztrip ist – mit TAP, einer portugiesischen Airline. Welche uns prompt im Regen stehen ließ und wegen Streiks unseren Rückflug cancelte. Wieder mal ein bisschen Pech mit dem Fliegen gehabt würde ich sagen. Aber da das kein Jammertext werden soll, sondern vielmehr ein Beitrag mit wertvollen Tipps nun weiter im Text. Am besten vorwärts kommt man in Lissabon mit der U-Bahn, zumindest in den meisten Bereichen. Für Ziele weiter außerhalb würde ich aber immer versuchen den Bus oder auch ein Taxi – nicht allzu teuer in Lissabon – zu nehmen. Übernachtet haben wir im Turim Luxe Lisboa, einem relativ zentral gelegenen Stadthotel mit schönen kleinen aber recht gepflegten Zimmern.

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Um eines vorweg zu nehmen: Mein absoluter Place to be in Lissabon war der Bereich rund um den Torre de Belem. Der Turm besitzt eine eigene Aussichtsplattform, ist aber auch schon von außen sehr imposant und DAS Wahrzeichen von Lissabon schlechthin. In der Nähe, aber doch eben ein Stückchen entfernt findet ihr das Mosteiro dos Jerónimos, welches bei unserem Trip leider ein wenig untergegangen ist, da wir zeitlich dann doch sehr knapp mit allem waren aufgrund der teils doch größeren Entfernungen zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten. Das Gebäude bzw. den Bereich darum erreicht ihr sehr gut übrigens auch mit der Metro – Station Belem. Ganz in der Nähe findet ihr übrigens auch das wunderschöne Seemannsdenkmal. Was wir aber gesehen haben und was uns sehr beeindruckte war die Ponte 25 de Abril, eine Brücke, welche der in Golden Gate Bridge nicht gerade unähnlich ist. Wer den Weg über die Brücke nimmt, kommt weiter zur imposanten Cristo Rei Statue. Der gesamte genannte Bereich liegt jedoch schon ein gutes Stück vom Stadtkern und der Altstadt entfernt und ich würde euch empfehlen, dafür auch am besten einen ganzen Tag einzuplanen, um alles in Ruhe ansehen zu können. Da waren unsere 2 Tage dann leider doch etwas knapp bemessen.

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Einen zweiten kompletten Tag könntet ihr ohne Probleme im Bereich Bairro Alto und Alfama verbringen. Dorthin gelangt ihr u.a. von der Haltestelle Santa Apolonia. Unbedingt sehenswert dort: Das Castelo de Sao Jorge. Allerdings solltet ihr sehr früh dort sein um unfassbar lange Warteschlangen zu vermeiden. Zwischen der Kathedrale von Lissabon und den zahlreichen niedlichen Gässchen ist es einfach wunderschön und entspannt, sich zu verlieren und treiben zu lassen. Und das obwohl die Stadt doch reichlich hügelig ist. Aus diesem Grund sind aber eben auch unheimlich viele Touristen im TukTuk unterwegs, eine ziemlich bequeme Art die Stadt zu erkunden. Im Bairro Alto findet ihr zudem übrigens das bekannte Convento do Carmo, ein niedliches Museum mit tollen und sehr bekannten Torbögen. Allerdings sind diese im Innenhof und nur durch Ticketkauf zu besichtigen. Gelohnt hat es sich aber für den geringen Ticketpreis ohnehin.

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Einer der bekanntesten Bereiche in Lissabon ist übrigens der Praca do Comercio, ein riesiger Marktplatz, auf dem regelmäßig Veranstaltungen stattfinden und welcher den Anfang / das Ende der Einkaufszeile markiert. Von dort fahren auch die alten gelben Straßenbahnen los.

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Allgemein gesagt gefiel uns Lissabon schon sehr gut und es ist in jedem Fall auch immer eine Reise wert. Dennoch habe ich persönlich die Stadt als nicht so schön und gepflegt wie z.B. Wien, Hamburg oder Barcelona empfunden, da Lissabon eben doch auch immer ein wenig was „Trashiges“ an sich hat und viele eher ärmere Ecken besitzt. Aber ich hoffe natürlich, dass meine Fotos und Tipps euch auch einen ganz schönen Einblick in die Stadt bieten können und euch vielleicht zum selbst entdecken inspirieren.

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