Hallo ihr Hübschen,

nun gab es sooo lange nichts mehr aus der Beauty-Kategorie auf dem Blog und das liegt vermutlich hauptsächlich darin begründet, dass ich mich ungefähr immer gleich schminke und leider selten kreativ bin, was den Beautybereich betrifft. Gott bewahre, dass jemals meine gewohnte Kosmetika nicht mehr verkauft wird… Und auch wenn ich für demnächst eine kleine Make-up-Routine für euch plane, soll es doch heute um etwas ganz anderes gehen: Fingernägel. Alle die jetzt denken, och nein, wieder so ein oberflächliches 08/15 Thema, die kann ich in ihrem Gedanken nur bestätigen. Aber warum nicht eben auch mal Erfahrungen und Abwägungen mit euch teilen, gerade weil ich auch seit vielen Jahren immer mal wieder von Gelnägeln zu Naturnägeln und zurück wechsele. Aber was funktioniert besser und was hält länger? Und wie halte ichs denn jetzt mit der Nagelpflege?

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Gelnägel

Meine ersten Gelnägel habe ich mir glaube ich mit 17 Jahren machen lassen. Und traurigerweise stelle ich gerade fest, dass diese Zeit schon 10 Jahre zurück liegt. Damals hatten jedenfalls alle, die „In“ sein wollten diese French Nails mit klassisch weißer Spitze, am besten ganz eckig. Das hatte ich auch ziemlich lange. Ich habe zum Glück alle Fotos vernichtet, auf welchen ich wahlweise helle Nägel mit brauner Spitze und Leoprint getragen habe und von dem Piercing in meinem Nagel (!) gibt es zum Glück auch keine Beweise mehr. Aber man muss sagen, die Farbe hält natürlich sehr viel länger, als wenn man einen Nagellack von DM auf die Nägel kleistert, der dann häufig nach 3 Tagen an den Ecken abgeplatzt ist. Auch ist es mit Gelnägeln um Einiges leichter, eine schöne Form rein zu bekommen und diese auch zu halten, was gerade bei eher dünnen Nägeln schwierig ist. Und mittlerweile sind ja zum Glück auch im Bereich der Gelnägel natürliche Looks sehr angesagt mit dünnen Gelschichten und Nudetönen. Dann siehts auch super aus. Nur ein Fan von diesen richtig langen Krallen – wie diverse Influencer sie immer wieder gerne in die Kamera halten und vor ihrem Gesicht damit rumfuchteln – werde ich wohl nie sein. Das sollte – wie auch besonders hochhackige Schuhe mit Plateusohlen – Professionellen vorbehalten sein. Ideal sind Gelnägel wohl für Menschen mit brüchigen Nägeln, die keine Lust auf regelmäßige Maniküre in Eigenregie haben, denen vielleicht auch die ruhige Hand zum Lackieren fehlt und deren Nägel im Idealfall erst nach 4-5 Wochen ein wenig gewachsen sind. Das war bei mir leider nicht so. Aber dazu gleich mehr.

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Naturnägel mit Nagellack

… zu bepinseln erfordert natürlich ein Vielfaches Mehr an Arbeit und Zeit. Man muss sich einfach mehr und häufiger damit beschäftigen. Das kann nerven, hat aber auch den Vorteil, dass praktisch jeden Tag neu entschieden werden kann, welcher Lack zum Outfit passt oder worauf man gerade Lust hat. Hier ist natürlich ein Nachteil der Gelnägel, die überlackiert einfach billig aussehen und eben dann erst mal ein paar Wochen so bleiben. Und das nächste Problem, weswegen ich zurzeit auch Naturnägel habe: Meine Nägel wachsen leider relativ schnell raus, was zur Folge hat, dass ich eigentlich alle 3 Wochen zur Maniküre müsste – geht halt auch sehr ins Geld irgendwann. Warte ich länger, sieht es schlimmer aus, als hätte ich keine Gelnägel. Diese stabilisieren die Nägel zwar, machen sie aber nach dem Entfernen – geht selbst natürlich nicht – auch erst mal wieder anfälliger zum Abbrechen. Was ich derzeit für eine längere Haltbarkeit gerne verwende, ist ein natürlicher Chanel Nagellack in zart rosa. Der verzeiht durch die Farbe viel einfacher, wenn man mal daneben malt und er hält auch verhältnismäßig ziemlich gut. Mir gefallen Gelnägel schon teilweise auch bei anderen, aber einen natürlicheren Look zaubern eben eher schöne gepflegte natürliche Nägel. Am Ende muss das natürlich jeder für sich selbst entscheiden, der Beitrag dient ja lediglich zur Abwägung.

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