Ihr Lieben,

Teil 3 meiner Beitragsreihe aus Westkanada ist fertig. Nachdem ich im letzten Beitrag schon Tipps und Erfahrungen für Banff & Yoho Nationalpark gegeben habe, geht es nun weiter mit unserem Weg auf dem Icefields Parkway und durch den Jasper Nationalpark. Auf welchem Canpground wir waren, was wir gesehen und erlebt haben und den ein oder anderen Tipp verrate ich euch heute…

Der Icefields Parkway: Eine der bekanntesten Straßen in ganz Kanada. Und zum Glück zu unserer Reisezeit sogar noch befahrbar, hatte ich doch bereits im Voraus gelesen, dass diese Strecke bei Wintereinbruch auch gerne mal komplett geschlossen wird. So aber dürfen wir uns über puderschneebedeckte Hügel und eine langsam auch recht gute Sicht freuen…

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Unser Campground

Übernachtet haben wir auf Whistlers Campground, einer der besten Campgrounds unserer Reise mit nicht allzu weit entfernten Duschen und schönen hellen Stellplätzen. Natürlich hat man dementsprechend auch mehr Nähe zu den Nachbarn, wenn diese aber auch hin und wieder aus Elchkühen bestehen, geht das schon in Ordnung. Überhaupt haben wir eigentlich nie irgendwo so viele Tiersichtungen gehabt, wie im Jasper Nationalpark. Aber dazu später mehr. Der Campground jedenfalls war sehr gut, schließt aber leider nächstes Jahr für Renovierungsarbeiten. Genauso gut soll aber auch der Wapiti Campground sein, nicht weit von dort entfernt.

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Was wir gesehen & erlebt haben

Einer der ersten Stopps auf unserer Route – von einem Kurzstopp im Schnee mal abgesehen – ist der bekannte, türkisfarbene Peyto Lake. Vom 8ziemlich gut gefüllten) Parkplatz aus sind es circa 1,5 km mit leichter Steigung zum Aussichtspunkt. Kein Problem, nur ein bisschen glatt. Mein Tipp: Warten lohnt sich in der Regel. Hin und wieder hängt ein ziemlich dichter Nebelschleier über dem See, dann sieht man erst mal gar nichts. Wartet einfach noch 10-15 Min., dann zeigt sich der Peyto Lake von seiner schönsten Seite.

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Aber zuerst gibt es noch einen kurzen Zwischenstopp am Bow Lake, der in unmittelbarer Nähe zum Peyto Lake liegt und immer wieder zahlreiche Touristen und Influencer lockt, einige warm eingepackt, andere in dünnen Maxikleidern für DAS EINE perfekte Foto. Aber sehenswert ist der See in jedem Fall und man kann sogar direkt davor halten. Perfekt, um kurz rauszuspringen und schnell weiter zu kommen.

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Ebenfalls am Icefields Parkway – und auf dem Weg zu unserem Campground gelegen – ist das Columbia Icefield, ein riesiger Gletscher, auf welchen man wohl laufen aber auch in Expeditionsbussen hochfahren kann. Die Tickets für die Busse und das Glacier Adventure Center beinhalten i.d.R. zudem noch den Glacier Skywalk, eine Plattform mit Glasboden, von welcher aus man spannende Aussichten auf die Umgebung bekommt. Mit knapp 100 CAD ist uns das allerdings auch etwas teuer, zumal wir uns über zu wenig Eis und Schnee definitiv nicht beschweren können. Einen kurzen Stopp am Center mit Blick auf den Gletscher machen wir aber dennoch. Auf dem Icefields Parkway lohnt es sich aber generell, immer die Augen offen zu halten, da hinter jeder Ecke Wasserfälle – unter anderem die Tangle Creek Falls, direkt an der Straße – und schöne Aussichtspunkte zu finden sind. Außerdem hat man auch hier schon die Möglichkeit auf Wildlife-Sichtungen.

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Nachdem wir am Mittag einen Abstecher zum Abraham Lake unternehmen – liegt eine 3/4 Stunde vom Parkway entfernt und ist eingefroren sehr beeindruckend, leider war es zu warm – und abends uns noch die Sunwapta Falls ansehen, geht es am nächsten Tag direkt weiter zu den Athabasca Falls und dem dazugehörigen Canyon. Die Wasserfälle sind ein richtiges Highlight im Jasper Nationalpark, auch wenn es dort natürlich noch wesentlich mehr zu sehen gibt.

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Nicht weit entfernt vom Campground und doch nicht soo bekannt ist der Horseshoe Lake. Außer ein paar Hobbymalern ist es dort ziemlich ruhig und längst nicht so überlaufen wie die bekannten Seen in Banff. Weniger schön ist der See dennoch nicht.

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Den Nachmittag verbringen wir in Jasper, einem eigentlich ziemlich niedlichen typisch kanadischen Ort. Dort gibt es von diversen Restaurants und Fast Food Läden bis zu Souvenir Shops alles. Und ihr habt gleichzeitig tolle Möglichkeiten Tiere zu beobachten, die am Straßenrand stehen und liegen. Von Jasper aus ist es dann auch möglich Touren zum Maligne Lake und weitere Wildlife Aktivitäten zu buchen. Ich muss aber auch sagen, wer einmal am Moraine Lake, Emerald Lake oder Lake Louise war, wird vielleicht auch ein wenig enttäuscht sein vom Maligne Lake. Dieser ist zwar riesig – und auch ein wenig günstiger von den Preisen fürs Kanu fahren – aber hat eben nicht diese wunderschöne Farbe und wirkt eher unscheinbar. Und dann liegt er doch ganz schön weit weg von Jasper selbst. Wir haben ihn gesehen, würden ihn aber nicht unbedingt weiterempfehlen, wenn ihr ohnehin nicht so viel Zeit habt.

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