Ihr Lieben,

heute gibt es dann auch schon den letzten Teil meiner Rundreisetipps für Kanada und darin nehme ich euch mit nach Vancouver Island, die ziemlich große Schwester von Vancouver. Wer einmal vom Süden nach Norden fahren möchte braucht so dann auch gut und gerne mal so um die 8 Stunden Fahrzeit. Straßen gibt es sehr wenige, wodurch fast alle Wege über den einen Highway führen. Wer etwas mehr Zeit mitbringt für Westkanada sollte aber auf jeden Fall einen Abstecher nach Vancouver Island machen, ist es doch wesentlich weniger touristisch und viel ursprünglicher als die Nationalparks auf dem Festland.

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Mit BC Ferries gibt es verschiedene Häfen, welche ihr anfahren könnt, um nach Vancouver Island zu kommen. Allerdings ist zu bedenken, dass die einfache Überfahrt mit einem großen Camper um die 120 CAD kostet, also auch nicht ganz günstig ist. Dafür hatten wir eine wirklich schöne Fahrt durch die Gulf Islands zwischen Tsawassen und Swartz Bay, lt. diversen Berichten die schönste Fährstrecke. Da wir morgens schon in Vancouver Island ankamen, beschlossen wir unser Frühstück und einige Stunden in der Hauptstadt von British Columbia – Victoria – zu verbringen. Victoria ist eine sehr sehr niedliche charmante Stadt und definitiv einen Abstecher wert.

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Wir hielten uns dort ungefähr 3-4 Stunden auf und haben uns den Bereich um das Parlament und den alten Hafen angesehen. Allerdings würde ich empfehlen, dort vielleicht auch eine Nacht zu bleiben, dann habt ihr mehr Zeit die Umgebung zu genießen und müsst euch nicht so abhetzen wie wir. Im alten Hafen bzw. am Fishermans Pier findet ihr zahlreiche kunstvoll gestaltete Hütten und viele verschiedene Essensstände laden zum Verweilen und Stöbern ein. Der Hafen liegt circa 1,5-2 Km vom Parlament entfernt und ist damit recht gut fußläufig zu erreichen. Hin und wieder scheinen hier auch Seelöwen anzutreffen zu sein.

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Da wir jedoch noch einiges an Strecke vor uns hatten – wir haben das mit den Entfernungen ein bisschen arg falsch eingeschätzt – machten wir uns dann aber auch recht früh auf den Weg zu unserem Campground in Telegraph Cove. Dort wollte ich überwiegend wegen der Whale Watching Touren und wegen der touristenfreien Umgebung hin. Naja Touristen gab es nur wenige und wenn hatten alle schon Plätze fürs Whale Watching vorgebucht. Und wir hatten nur einen vollen Tag vor Ort. Wurde also nichts mit dem Wale beobachten. Der Ort ist zwar sehr niedlich mit den 5 Holzhütten, allerdings gibt es ehrlich gesagt wenig, was man dort sonst noch so Schönes ansehen und unternehmen kann, weswegen dieser Abstecher wohl mein ganz persönlicher Reinfall war. Unser Campground Telegraph Cove Marine RV war auch nicht ganz günstig, dafür dass es sich lediglich um einen etwas größeren Parkplatz handelte… Naja man lernt dazu.

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Wieder eine etwas weitere aber auf jeden Fall lohnenswerte Strecke nach dieser „Ernüchterung“ war dann unser Weg zum Pacific Rim Nationalpark. Dort hatten wir den Green Point Campground mitten im Regenwald gebucht und waren total begeistert. In der Umgebung des Pacific Rim Nationalparks gibt es unzählige wunderschöne Wanderwege und wir hätten locker noch einige Tage mehr dort verbringen können und trotzdem nicht alles ablaufen können. Unser persönliches Highlight war der Nuu-chah-nulth-Trail, welcher vom First Nations Visitor Center startet und viele Kilometer auf wunderschön angelegten Holzpfaden durch den Wald führt. Hier haben wir dann auch ziemlich nah mal Bären erlebt/gesehen, da die Strände recht verlassen sind und endlos weit. Eine Liste mit den verschiedenen Trails habe ich euch verlinkt. Aber auch die Strände entlang zu laufen – hier empfehle ich insbesondere den Long Beach und angrenzenden Combers Beach(mit seinen Felsen, an denen man Seesterne beobachten kann). Aber eigentlich sind alle Strände und Wege recht touristenfrei und daher wundervoll erholsam. Wer kein Problem mit frühem Aufstehen hat, hat übrigens die Möglichkeit, vom Visitor Center über die weiten Strände zu blicke und in den frühen Morgenstunden Wildlife zu beobachten haben wir uns sagen lassen.

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Was wir uns noch angeschaut haben waren die nicht weit entfernten (Surfer)Orte Tofino und Ucluelet. Uns persönlich hat Tofino besser gefallen, weil einfach mehr los war und man von dort aus schönere Touren buchen kann. Insgesamt ist der Ort eben auch szeniger. Aber auch Ucluelet lohnt einen Besuch, kann man von dort doch Teile des Wild Pacific Trails laufen mit atemberaubenden Aussichten auf das Meer und auf einen niedlichen Leuchtturm. Ihr seht, Vancouver Island bietet viel und so kann man dort auch gut und gerne 1 Woche verbringen, falls man denn die Zeit dazu hat.

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