Anschreiben.

… diese oft lieblos zusammengesetzte Aneinanderreihung von Standardfloskeln, kombiniert mit einigen Auszügen aus der Stellenausschreibung. Irgendwie unpersönlich und seien wir mal ehrlich, die meisten Anschreiben werden wohl bestenfalls von den Personalern auf Rechtschreibung überflogen und anschließend weggeworfen. Anschreiben werden kaum noch gelesen. Aber Blogs werden gelesen. Und Fotos auf Instagram angeschaut, jeden Tag viele Millionen. Und genau aus diesem Grund möchte ich euch heute an meiner Art von Bewerbung teilhaben lassen…

Social Media

Als ich 2010 mit dem Abitur fertig war, war ich planlos. Irgendwie konnte ich mir mich in jedem Job vorstellen. Außer bei der Bank. Am liebsten hätte ich „irgendwas mit Medien gemacht“, aber ich bin nicht gut im Zeichnen und die Konkurrenz ist groß. Gelandet bin ich dann irgendwie bei der Volksbank Alzey-Worms, mit dem festen Ziel, Immobilienmaklerin dort zu werden. Ja, vielleicht habe ich davor etwas zu oft „Mieten, Kaufen, Wohnen“ geschaut. Während der Ausbildung haben sich meine Pläne noch häufiger geändert, und dann kam „nach der Ausbildung“ und ich durch puren Zufall / Glück in die Abteilung Zentrale Stelle. Ich hatte liebe Kollegen und mein damaliger Chef impfte mir Selbstbewusstsein ein. Ich war sicher, hier möchte ich bis zur Rente bleiben, mit diesen Kollegen, an diesem Platz mit Blick aus dem Fenster. Es kam anders. Wir fusionierten und ich musste von Westhofen nach Mainz umziehen, meine Kollegen gingen auf andere Stellen und auf einmal war nur noch ich übrig von der alten Abteilung.  Und ich habe gemacht, was ich vielleicht am besten kann: Das Beste aus allem. Also bin ich frustresistent? Flexibel? Auf jeden Fall.

Jetzt waren das ziemlich viele Worte zu meinem beruflichen Lebenslauf, aber da ist ja auch noch die Sache mit dem Blog. Wie gesagt, ich liebe, was ich hier tue, aber es ist eben auch nicht gerade der kreativste Job, vorsichtig ausgedrückt. In meiner Brust haben schon immer 2 Herzen geschlagen und ich habe nie aufgehört, gerne kreativ zu arbeiten. Und so startete ich 2014 meinen Blog Maracujablüte, als Ausgleich zu meiner Vollzeitstelle. Mittlerweile, um die 400 Beiträge später, habe ich eine Menge erlebt, Veranstaltungen besucht, viel über Suchmaschinenoptimierung und Instagram-Algorithmen gelernt und mir Kontakte in die Social Media Welt aufgebaut. Und ich teile regelmäßig mit euch meine Erlebnisse, Reisen, Outfits, Tipps. Ich liebe es, zu schreiben, zu fotografieren, Werbeflyer zu entwerfen und Aktionen und Events zu planen und umzusetzen.

Social Media ist etwas, das ich kann und ich habe jetzt schon eine Vielzahl von Ideen, um unsere Volksbank voran zu bringen im Bereich Digitale Medien. Darum bewerbe ich mich für die Stelle Social Media Management bei der Volksbank Alzey-Worms. Und hoffe, eine Chance zu bekommen, einen Teil dieser Ideen auch umsetzen zu dürfen.

 

 

 

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