Ihr Lieben,

wir sind jetzt seit etwas mehr als zwei Wochen wieder von unserem Lappland-Abenteur zurück und gerade schon mal so langsam am Bearbeiten, sortieren und Erstellen von Fotobüchern und Videos – erstaunlich immer wieder wie viel Zeit das in Anspruch nehmen kann, kennt ihr das??? – aber vor allem möchte ich euch natürlich auch an unseren Erlebnissen teilhaben lassen. Und euch mehr über Lappland erzählen: Was ihr dort alles unternehmen könnt, was es zu sehen gibt, welche Unterkünfte ich empfehlen kann und was überhaupt der Wintermarkt in Jokkmokk ist… Viel Spaß beim Lesen!

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Den Wunsch nach Lappland zu reisen hatte ich schon, als ich das erste Mal auf dem Blog von Lina Mallon über ihre Hundeschlittentour gelesen habe. Da stand für mich fest, das möchte ich auch. Dabei wusste ich damals noch nicht mal, dass Lappland ein komplettes Gebiet ist, welches sich über Finnland, Norwegen und Schweden erstreckt. Ihr müsst also zu Beginn erst mal entscheiden: In welches Lappland soll´s denn gehen? Wir haben uns für Schwedisch Lappland entschieden, weil die von uns gewählte Huskytour gebucht ab Kiruna startete und wir – nach einer Doku darüber – unbedingt mal den Sami-Wintermarkt in Jokkmokk sehen wollten. Die Sami sind eine noch recht ursprünglich und traditionell lebende Bevölkerungsgruppe, welche überwiegend vom Rentierzüchten und deren Erzeugnissen lebt. Die Kultur ist super faszinierend und einmal im Jahr – zum Wintermarkt in Jokkmokk – können auch Touristen einen ausgiebigen Einblick in das Leben, die Produkte und die Musik und Kunst der Sami erhalten. Dementsprechend wird die Kleinstadt einmal im Jahr mit großen Mengen an Touristen aus der ganzen Welt überrannt. Dennoch würde ich sagen, lohnt sich ein Besuch definitiv.

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Ich würde allerdings auf jeden Fall empfehlen, frühzeitig gegen 10 dort zu sein, um nicht ganz so viel Stress beim Parken zu haben. Und nehmt euch auf jeden Fall vorher Kronen mit, die Parkplätze und vieles weitere könnt ihr nur bar bezahlen und Euros werden nur vereinzelt angenommen. Dafür könnt ihr euch dann richtig schön auf dem Markt durchschlemmen, der Samimusik lauschen, die Rentierparade verfolgen und Menschen aus aller Welt anfeuern, die beim Rentierrennen auf dem See mitmachen. Aber zieht euch bloß so dick an, wie nur möglich. Meine Füße waren bereits nach 3 Stunden so ausgekühlt, dass wir es leider gar nicht bis so spät abends dort aushielten. Minus 10 Grad ist dann doch noch mal eine ganz neue Herausforderung. Das Programm zum Markt könnt ihr übrigens bereits einige Tage vorher auf der Webseite herunterladen, sodass ihr genau wisst, an welchem Tag was stattfindet, an welcher Bühne und euch so euch schon vorher einen kleinen Tagesplan erstellen könnt und nichts Wichtiges verpasst. Wir hatten das große Glück, dass wir zufällig tatsächlich am besten Tag dort waren – unser Plan war ja sehr eng getaktet, da wir freitags abends spät ankamen und sonntags mittags schon wieder in Kiruna sein mussten, um unseren Mietwagen abzugeben. Und damit kommen wir noch mal zum Schluss zu den Modalitäten:

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Abflug und Übernachtung 

Geflogen sind wir von Frankfurt aus mit Zwischenstopp in Stockholm nach Kiruna. Der Flughafen dort ist winzig klein und sehr überschaubar und wir haben für die Flüge (Hin und Zurück) mit Scandinavian Airlines zu zweit ca. 600 EUR bezahlt. Die Flüge gingen beide jeweils 2 Stunden und waren damit auch noch recht bequem. Allerdings konnten wir leider nur die späten Flüge buchen, sodass wir erst gegen 23 Uhr in Kiruna landeten. Für unsere ersten beiden Übernachtungen hatten wir uns das Grand Hotel Lapland ausgesucht, welches super schön und modern aussieht und alles in allem auch gut bezahlbar war (ca. 220 EUR für beide Nächte und beide Personen). Das Hotel liegt in Gällivare und damit ca. 1 1/2 Stunde vom Flughafen weg, dafür aber auch nur noch eine Stunde von Jokkmokk entfernt. Für uns also perfekt zentral gelegen für den Wintermarkt. Mit dem Hotel waren wir auch wahnsinnig zufrieden, das Frühstück bot alles nur Erdenkliche und eine Sauna gab es auch. Zudem ist das dazugehörige Steakhouse wirklich top in der Qualität, ihr solltet ggf. nur schauen, dass ihr vorreserviert, da es dort sehr voll werden kann abends. Kleines Highlight in Gällivare war für uns übrigens diese niedliche Kirche mitten im Ort, wo wir kurz einen Stopp einlegen mussten.

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Mietwagen

Den Mietwagen konnten wir direkt vor dem Flughafen in Kiruna in Empfang nehmen, was es recht bequem machte, um direkt loszukommen. Auch hatten die Reifen eigentlich sehr guten Grip, sodass wir wirklich gut vorankamen. Zudem war die Hauptstraße von Kiruna nach Gällivare auch echt gut geräumt, also alles viel weniger schlimm als gedacht. Für unseren kleinen VW haben wir für 2 Tage 150 EUR gezahlt, aber es lohnte sich definitiv, weil wir so vor unserer Huskytour noch ziemlich flexibel waren und unsere Reise erweitern konnten. So reichte es dann zeitlich auch noch für einen Besuch des Eishotels in Jukkasjärvi und für einmal Rentiere füttern im Museumsdorf Nutti Sami Siida. Dort könnt ihr sogar Rentierschlitten fahren, bei uns reichte nur die Zeit dafür leider nicht ganz.

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Alles in allem war es für uns perfekt, für eine ganze Woche fast in Lappland zu sein, gerne hätten es aber auch noch 3 Tage mehr sein können. An Aktivitäten mangelt es jedenfalls nicht.

Ich hoffe, euch hat dieser kleine Einblick für Lappland und den Wintermarkt in Jokkmokk gefallen. Und demnächst erzähle ich euch dann mehr von unserer Hundeschlittentour…

 

 

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