Reisen fehlt mir. Ich habe Fernweh und es wird von Woche zu Woche mehr. Jaa ich weiß, was ihr jetzt denkt: In diesen ernsten Zeiten, in denen sich alles um Corona drehen sollte, sollte der letzte Gedanke die nächste Reise sein. Und überhaupt was sind das denn für Luxusprobleme und was ist die denn für ein Jammerlappen. Das ist ok, das könnt ihr denken. Und trotzdem wird das wohl ein Jammerpost werden. Ich stehe dazu, auch in Zeiten, in denen wir uns alle umstellen und einschränken müssen, möchte ich gerne träumen dürfen. Von weit entfernten exotischen Orten. Ich möchte dabei ausnahmsweise nicht an die Co2-Bilanz denken und nicht an Quarantäne. Einfach nur Träumen. Aus dem Alltag ausbrechen. Wenn auch nur in Gedanken. Weil Reisen mich glücklich macht und ich viele viele Monate und Jahre von unseren gemeinsamen Reisen zehren kann, und zwar egal, ob von der letzten Nordseereise, von den weiten Reisfeldern Balis oder von Costa Rica. Und manchmal fehlen einem auch einfach Dinge, die vorher selbstverständlich waren und jetzt zum Luxusgut werden. 

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Auch wenn jetzt so langsam die ersten Reisewarnungen wieder aufgehoben werden und erste Länder ihre Grenzen für Touristen wieder öffnen, ist es trotzdem noch immer recht schwer, unbeschwert wie vorher zu verreisen. Alleine schon durch die Schwangerschaft. Denn natürlich bin ich glücklich und dankbar, dass wir Nachwuchs erwarten und unser Kleiner sich weiterhin gut entwickelt. Aber es ist offen gesagt auch nicht ganz so einfach für mich, dass ich schwanger eben nicht mehr alles so machen kann, wie vorher. Dass ich mich mehr schonen muss, keinen Sport mehr machen darf, dafür aber immer runder werde, dass ich nicht mehr so feiern gehen kann, dass das Glas Rotwein an warmen Sommerabenden entfallen muss,… Mir ist bewusst, dass ich darüber nicht jammern sollte, denn das sind alles zeitlich begrenzte Einschränkungen. Aber ich möchte euch da nichts vorlügen, manchmal freue ich mich auch sehr auf die Zeit nach der Schwangerschaft. Und auf unsere künftigen Reisen mit Baby.

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Reisen ist eine schöne Art, offen und flexibel zu sein und zu bleiben, neue Menschen, Orte und Kulturen kennen zu lernen, das Leben voll auszukosten und zwar jeden einzelnen winzig kleinen unbedeutenden Moment. Und das fällt mir leider häufig wesentlich leichter, wenn ich tatsächlich komplett raus bin. Aus dem Alltag meine ich. Aus unserer wunderschönen geliebten Wohnung, die aber auch jede Woche geputzt werden will, in der mir niemand Frühstück macht und ich fast permanent das Gefühl habe, im „Funktioniermodus“ sein zu müssen. Es hilft mir, neue Energie zu tanken. Also plane ich im Kopf unsere nächsten Reisen – ja auch mit Kind – und handhabe es wie Josieloves, die dazu einen sehr schönen Beitrag geschrieben hat. Und teile mit euch ein paar meiner liebsten Fotos aus 5 Jahren Reisen und Maracujablüte. Und mit ein bisschen Glück wird es ja auch dieses Jahr noch mit Madeira etwas. Drückt uns die Daumen! 

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